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Forum > Tischfussball > Thema > Seite 4

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Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung

geschrieben von ines 
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Benedikt
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 09:11
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 173
bzgl THC und Alkohol:

Ich wollte eigendlich auch nur zum Ausdruck bringen, dass es sicherlich was besseres als THC oder Alkohol gibt, wenn man seine Leistung steigern möchte. Bzw ich gehe davon aus, dass die, die aktiv betrügen, was anderes nehmen, z.B. Amphetamine, umgangsprachlich "Speed". Laut Wikipedia ziemlich wirkungvoll und preislich ähnlich wie THC.

Deswegen finde ich es wichtiger, wenn die "richtigen" (wirkungsvollen) Drogen bzw Dopingmittel getestet werden und zum Glück auch testbar sind.


bzgl des Themas allgemein:

Ich denke, dass die meisten, die das "Drogen/Doping-Problem" hier im Thread kleinreden, noch kaum was davon mitbekommen haben auf den Tunieren, da sie entweder noch nie aktiv darauf geachtet haben oder auch nicht (regelmäßig) um Preisgeld im OD/OE gespielt haben.
Mir sind entsprechende Spieler auch noch nicht aufgefallen. Aber nachdem ich mit dem ein oder andern erfahrenen Turnierspieler über das Thema gesprochen habe, denke ich schon, dass es Spieler gibt, die ihre Leistung regelmäßig mit unfairen/verbotenen Mitteln steigern.

________________________________________________
Zitieren: [ quote=Name]...[ /quote] ohne LZ
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Speddy Gonzales
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 13:30
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 357
Also ich muss nun auch noch mal was zu dem THC/Alkohol Thema schreiben.

Wie bitte definiert Ihr Leistungssteigerung?
Natürlich macht THC nicht schneller oder Aggressiver aber wie Bene schon erkannt hat ruhiger und Risikobereiter, ausserdem macht es Gleichgültig und daher führt es zu Ignorannts.Die Vorteile die dadurch entstehen stehen unten.

Bei unserem Sport ist die Hauptaufgabe sein Trainingslevel auf die Platte zu bringen, sprich seine Nerven im Griff zu haben und so Risikobereit zu sein, um seine besten und wohlmöglich schwierigsten Schüsse zu zeigen.

Es gibt Beispielsweise unterschiedliche Deckungssysteme: eine davon wird in der Fachsprache auch Arschlochdeckung genannt.
Bei diesem Deckungssystem fährt ein Spieler einfach nur seine Deckungspunkte (nicht besonders schnell) ab und lässt sich quasi anschießen. Für diese Deckung braucht man keine gesteigerte Reaktionsfähigkeit sonder lediglich die Ruhe und die Nerven sich wie ein Arsch im Tor zu verhalten und den Stürmer mehr oder weniger zu ignorieren. Daher auch der Name. Arschlochdeckung.

Jeder Spieler Kämpft spätenstens beim 4.4 im letzten Satz mit der Angst zu verlieren, mache schon direkt vor beginn des Spiels.
Diese Angst zu besiegen und dennoch das beste auf die Platte zu bringen gehört zu unserem Sport.
Ein Bekiffter oder Alkoholisierter Spieler, schaltet diese Angst mit unter durch sein gesteigertes Selbstwertgefühl (Alkohol) oder einfach durch seine Scheißegalhaltung ( Kiffen) aus.
Dadurch entsteht sehr wohl eine Leistungssteigernte Wirkung und ein Wettbewerbsvorteil.

Ich habe mal mit einem Tischfussballspieler aus dem hohen Norden gesprochen, nennen wir ihn jetzt einfach mal Gustav Ganz, dieser sagte mir das er ohne THC so Nervöus sei das er überhaupt nix hinbekommen würde.
Mit THC war er immer ein ernst zunehmender Gegner außer beim Schach! :)

Was ich mit diesem Posting deutlich machen will ist das unser Sport mehr Fassetten hat als so manch anderer.
Bei unserem Sport reicht es nicht einfach nur schnell zu sein.

Die Definition von Leistungssteigerung im Sinne von Wikipedia ect. greifen also nicht unbedingt.

Ich weiß mich werden jetzt 1 Milliarde Kiffer hassen aber wer einen ernst zu nehmender Sportler sein möchte sollte mit dem Zeug einfach aufhören.
Für mich, und ja ich bin da sehr Konservativ, ist ein Sportler jemand, der seinen Körper ohne Dopingmittel jeglicher Art Schulen kann, damit dieser wenn es darauf an kommt Punktgerecht Leistung abrufen kann.

ich kann nur sagen das alle die THC/Alkohol nehmen momentan noch Glück haben das dies von der A_D_K so hingenommen wird.
Dies kann meiner Meinung nur damit zusammenhängen das sonst die Tour leider großen Schaden nehmen könnte.
Nicht aber weil die A-D-K auch der Meinung ist das THC oder Alkohol in Ordnung sei.

Also bitte beschönigt doch nicht immer Konsum illigaler Substanzen. Wir wollen doch als Sport ernst genommen werden.
Und ich hoffe das keiner von Euch auf den Turnieren so Dumm ist um da in der Öffentlichkeit einen zu Rauchen.
Es ist eine Turnierverantaltung und kein Wohnzimmer.

Soviel von meiner Seite aus.

Und noch was, mir ist es egal was sich irgendwer daheim reinzieht aber wenn er einen Sport betreiben will sollte er davon Abstand halten.

LG Robin



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.10.13 15:19.
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Jens
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 14:19
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 265
Lugi schrieb:
-------------------------------------------------------
> @ Kojak
>
> Hallo wir haben das Jahr 2013 nicht 1958. Ich habe
> lange darüber nachgedacht und kann deinen Hass
> und Missgunst gegenüber anderen Menschen nicht
> verstehen tut mir leid.
>
Woran machst du fest, dass Kojak ein Menschenhasser ist und missgünstig ist? Was hat das mit dem Jahr 1958 zu tun?

> Ich persönlich bin schockiert wie man in dieser
> Zeit so konservativ sein kann.
>
Ok.

> Weltweit konsumieren fast 1 Milliarde Leute (Eine
> Milliarde Leute!!!!) regelmässig Cannabis.
> Wahrscheinlich alles Idioten:-)
>
Woher weisst du das? Kannst du diese Behauptung beweisen?

>
> @Profichiller.
>
> Drogen sind ein eigenes Thema, normalerweise fragt
> man Leute die sich auskennen. Bei Drogen dürfen
> leute mitreden die noch was damit zu tun gehabt
> haben und ja ich kiffe ich saufe und ich kokse
> manchmal öfter manchmal Jahre nicht ganz so wie
> es mir spass macht ohne assozial zu sein.
>
Ohne Worte.

>
>
> @ bendedikt
>
> Jeder der sich in der Materie auskennt und selbst
> schon THC oder Alkohol konsumiert hat weiss das es
> keinen Wettbewerbsvorteil bringt, selbst studien
> beweisen dass. Weltweit sterben die meisten Leute
> in diesem Gebiet durch den "War on Drugs" einem
> von den USA ausgedachten Kampf gegen Drogen an dem
> nur Rüstungsfirmen verdienen. Aber Deutschland
> hat mittlerweile auch genug Rüstungsfirmen
> vielleicht können die da auch noch was
> dazuverdienen.
>
Welche Studien sollen das sein?
(Nebenwirkung von Drogenkonsum können unter anderem paranoide Wahnvorstellungen sein... denk mal drüber nach!)


> @Yule
>
> Ich persönlich erwarte von einem aufgeklärten
> Menschen das er nicht blind jedem Befehl von oben
> folgt.
>
Welchen Befehl meinst du?


> Peace

Na, Gott sei Dank!

Sehr geehrter Lugi,

vielleicht liest du noch einmal aufmerksam, was geschrieben wurde und überdenkst, was du hier geschrieben hast.
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Kojak
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 14:33
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 957
@ Lugi:

ohne Worte, welchen Mist Du da von Dir gibst.... wie willst Du mich als Menschenhasser und Missgünstling bezeichnen??? Kennst Du mich? Unglaublich...

@ Profichiller:

dann mach das, was Du gern machen willst, aber nicht auf einem P4P-Turnier...

@ Jens:

Daumen hoch für Dein Post!!!!

Gruß
Kojak
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Kojak
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 14:36
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 957
Gesetze sind dazu da, dass das Zusammenleben in einer Gesellschaft erleichtert und/oder verbessert wird. Und nicht, um einzelne zu ärgern.

Und dazu zählt halt auch Drogenkonsum.

Wer von den Kiffern und Koksern hier hat schon einmal jemandem an dem Zeug verrecken sehen? Ich schon: der Sohn eines Kollegen hat mit Kiffen angefangen, kam dann über Koks zu Heroin... Tja, vor einigen Jahren wurde er beerdigt. Muß nicht bei jedem der Fall sein, aber meistens fängt es so an.

Aber ich weiß ja, ihr habt das alles ja sooo toll im Griff... bla bla bla...

Gruß
Kojak
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ulrich stoepel
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 15:14
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 2.840
Noch einmal zum Nachlesen von der letzten Mitgliederversammlung:

Anti-Doping-Kommission: Ines Stihler, die Vorsitzende der neu ins Leben gerufenen Antidopingkommission
berichtete über den aktuellen Stand. Dopingtests auf dem Level wie bei einer
Olympiade sind für uns nicht möglich, da damit zu hohe Anforderungen verbunden sind. Wohl aber
sind Drogentests möglich, d. h. es soll in Zukunft stichprobenartig auf alle Substanzen getestet
werden, die in Deutschland illegal sind (Kokain, Amphetamine etc.) Dazu wurde vom Anwalt eine
Erklärung ausgearbeitet, die von jedem Turnierteilnehmer unterschrieben werden muss. Sollte ein
Test positiv ausfallen, informieren wir die Polizei, so dass die rechtlich schwierige »B-Probe« /
Bluttest durch diese erfolgt. Das genaue Prozedere wird noch von der Kommission ausgearbeitet
und in Form einer »P4P Antidopingverordnung« veröffentlicht. (Inhalt u. a.: wie werden die Stichproben
ausgewählt, wann wird getestet, Aufgaben und Zusammensetzung der Kommission.)

Steht bei P4P unter Dokumente.

gruß
uli
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Speddy Gonzales
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 15:24
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 357
Ja Uli, hat Recht.

Wer also gegen die A-D-K ist hätte dies auf der letzten Mitgliederversammlung vortragen müssen!

Ein Punkt von mir wurde da ja auch mit 1 :25 abgeschmettert. :)

So sollten wir die A-D-K einfach ihre arbeit machen lassen, dann dafür wurden Sie von der Mehrheit der Miedglieder gewählt und beauftragt.


LG Robin
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profichiller
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 16:18
Registrierungsdatum: 15 Jahre zuvor
Beiträge: 195
also ich habe gehört, dass es leute gibt die von thc abhängig sind...man könnte auch sagen süchtig,(wenn auch nicht physisch, dann psychisch)... ich kenne leute die krank im bett liegen und wissen, dass das letzte was sie jetzt machen sollten ein tütchen zu rauchen ist ... und trotzdem tun sie es... ich weiß z.B. auch, dass es leute gibt die auf sonem turnier den ganzen tag aus gewohnheit ans kiffen denken (was äußerst hinderlich in bezug auf konzentration etc. ist ) und sich trotzdem zwingen nichts zu rauchen...und zwar nicht aus irgendwelchen moralischen gründen den fairnessgedanken betreffend. sondern schlichtweg aus dem einfachen grund, dass es einfach scheiße ist dicht zu kickern und einfach zu schade um die teilnahmegebühren... ich meine ohne mist da kann man sich einreden was man will... es ist einfach nur hinderlich in jeglicher hinsicht ... vielleicht sollte man sich das auch einfach mal klar machen bevor man hier solche dopingreden schwingt und irgendwelche an den haaren herbeigezogenen eventuellen vorteile beschreibt... und wenn gar nichts mehr geht das illegalitätsargument zu bringen ist zwar logisch aber nicht sinnvoll... im gewönlichen leistungssport sind haufenweise mittel verboten die ansonsten legal sind und vermutlich gibt es darunter sogar einige die schädlicher sind und tatsächlich einen vorteil bringen... ich meine arschlochdeckung hin oder her... was hat der jenige davon wenn er sich nicht mehr dran erinnern kann welchen schuss du vor 2min gemacht hast oder welche pässe du gespielt hast...^^
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Paolo Pinkel
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 16:28
Registrierungsdatum: 12 Jahre zuvor
Beiträge: 8
Noch ätzender ist es wenn man voll gut losspielen will, und das Gegenüber setzt zur "totgefixten Cracknutten Deckung" an. Da ist dann echt nix mehr zu machen, dann versuch ich gar nicht mehr zu gewinnen.
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Lugi
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 17:27
Registrierungsdatum: 14 Jahre zuvor
Beiträge: 38
@ Andi W

Du hast volkommen recht, das ich ins Preisgeld komm wird wahrscheinlich nicht spielen. Gehöre zu denjenigen die TFB rein aus Spass spielen und froh ist das TFB noch nicht so "professionell" wie andere Sportarten ist da das Leben sonst schon hart genug ist und ich mich in meiner Freizeit nicht auch noch stressen will.



@ Robin

Ja fast jedes Mittel kann irgendwann in bestimmten Situationen einen Vorteil bringen. Wieviele Leute kennst du die in der Früh unbedingt einen Kaffee oder ein Red Bull brauchen und vorher nicht wirklich zu verwenden sind.

@all

Meine Lösung zum Dopingproblem sieht so aus:

Die besten Spieler, sagen wir mal einfach die besten 50 um hier eine Zahl zu nennen spielen sich ihr eigenes Turnier aus.

Jeder dieser Spieler zahlt € 500 in einen Jackpot ein, das wären dann € 25 000 um die gespielt wird und es wäre endlich mal was zu gewinnen. Diese hohe Gewinnsumme würde sich auch viel besser der Öffentlichkeit oder Medien, Sponsoren verkaufen lassen. Poker ist auch für die breite Masse nur interessant weil man bei der WM ca 8 Mio Dollar gewinnnen kann und nicht 100 oder 150.

Um alle Missverständnisse vorzubeugen werden diese 50 Spieler alle auf Doping getestet. Wichtig ist dabei das wirklich jeder getestet wird nur so kann es wirklich fair laufen. Zufallstests können nicht die Lösung sein da jemand zb 10 x Dopen kann und nicht erwischt wird während ein anderer schon beim ersten mal erwischt wird. Außerdem wird es immer Streitigkeiten geben wenn jemand öfter getestet wird als jemand anderes.

Bei dieser möglichen Gewinnsumme sind für mich dann auch Dopingtest zu rechtfertigen und machen Sinn.

Alle die keine 500 Euros zahlen wollen können dann beim normalen Turnier mitspielen, das parallel dazu ausgetragen wird. Dort sollte dann aber Spielspass im Vordergrund stehen.

Also für jeden was dabei: Wem TFB wichtig ist und unbedingt professionell betreiben will kann das machen, wer nur zum Spass spielt und sich gern mal ne tüte reinzieht ums Wochenende zu genießen is auch kein Problem.

Problem gelöst!
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Nachoman
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 17:33
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 665
moin,

rein zu Infozwecken die aktuelle WADA-Liste:
[www.wada-ama.org]

Wer das aufmerksam liest dem wird auffallen, dass nur wer explizit darauf achtet, eine Chance hat nicht unwissentlich zu dopen.
Auch ein kleiner Denkanstoß: Alkohol ist nur in einer sehr begrenzten Anzahl an Sportarten verboten, z.B. in Leichtathletik und allen Ballsportarten nicht.

Ich will damit nichts beschönigen oder rechtfertigen, dass soll nur ein Anreiz sein auf grobflächige Verallgemeinerungen zu verzichten, denn bei diesem Thema liegt man mit sowas eigentlich immer daneben.

@Kommission: Ich weiß nicht obs schon gemacht wurde, aber es könnte sinnvoll sein, die Captains der Nationalteams auf die geplanten Kontrollen hinzuweisen, da sonst ausländische Spieler, die tischfussball.de nicht verfolgen/kein Deutsch können, sehr böse und teure Überraschungen erleben könnten.

Bis denn Karsten
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Odysseus
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 18:01
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 190
Ich denke die meisten Spieler haben nichts gegen die Tests.
Die Frage ist nur wie genau sie durchgeführt werden.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann soll jemand von der Kommission mit in die Kabine
und den Spieler/in dabei genau beobachten.

Kann man es hier in aller Deutlichkeit schreiben wie es ablaufen wird,
denn wenn es wirklich so ist wie ich es verstanden habe, wird es bei der Durchführung
Probleme geben.
Ich habe noch keinen Spieler getroffen, der so ein Vorgehen gut heißt und mitmachen
würde.
Bevor man hier weiter diesbezüglich diskutiert, sollte Klarheit herrschen.
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Jens
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 18:03
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 265
Lugi schrieb:
> @all
>
> Meine Lösung zum Dopingproblem sieht so aus:
>
Völlig utopische Idee (ich fasse das mal so zusammen)
>
> Problem gelöst!


Es wird wohl etwas weniger aufwendig sein, Spieler via Drogentestung zu motivieren, keine Drogen zu nehmen. Aber ich will dich sicherlich nicht hindern, im Rahmen der nächsten Mitgliederversammlung dein Konzept vorzutragen.
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Jens
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 18:07
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 265
8.
Wie und was wird getestet?
Die abgenommene Urinprobe wird sofort mit Einzelteststreifen, unter Aufsicht von 2 Personen aus
der Anti-Doping-Kommission, auf die Stoffe wie Amphetamine, Morphine und Kokain getestet.
9.
Wie läuft die Urinabgabe ab?
Es wird dem jeweiligen Spieler diskret mitgeteilt, dass er eine Urinprobe abzugeben hat. Er oder
sie muss dann in einem Zeitfenster von max. 45 Minuten, unter Aufsicht einer dafür geschulten
Begleitung aus der Antidoping-Kommission, eine Urinprobe abgeben. Wer die Zeit überschreitet,
wird als positiv getestet gewertet. Hier ist es von Nöten dass die Begleitperson ebenfalls mit auf
die Toilette geht, um eine Verwässerung der Urins oder eine Abgabe von fremdem Urin zu unterbinden.
Natürlich wird hier auf die Geschlechtertrennung geachtet (Bei Männern gehen Männer mit
in die Kabine bei Frauen gehen Frauen mit). Da nur eine sehr geringe Menge Urin benötigt wird,
sollte es jedem Spieler möglich sein, in 45 Minuten die benötigte Menge abzugeben. Natürlich wird
der Spieler nicht während eines Spieles etc. dazu aufgefordert. Der Spieler bekommt nach der
Auswertung des Teststreifens das Ergebnis mitgeteilt
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Odysseus
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 19:40
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 190
Diese Stelle:

"Hier ist es von Nöten dass die Begleitperson ebenfalls mit auf
die Toilette geht, um eine Verwässerung der Urins oder eine Abgabe von fremdem Urin zu unterbinden.
Natürlich wird hier auf die Geschlechtertrennung geachtet (Bei Männern gehen Männer mit
in die Kabine bei Frauen gehen Frauen mit) ..."

geht ja gar nicht.
Wie gesagt habe ich mit ein paar Spieler geredet und niemand hat vor bei so was mitzumachen.
Demnach wundert es mich dass so wenig Leute hier ihre Meinung über die Vorgehensweise schreiben.

Kann nur für mich sprechen und bin mit dem Ablauf nicht einverstanden. Insofern kann ich den Unmut vieler
hier verstehen. Es ist entwürdigend und eine Verletzung der Privatsphäre.
Grundsätzlich könnte ich gut damit leben, wenn ich als Spitzensportler damit mein Unterhalt verdienen würde, aber
nicht wenn ich mein Hobby ausführe und die Kommission von Mitspielern besteht.
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Lugi
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 19:59
Registrierungsdatum: 14 Jahre zuvor
Beiträge: 38
@Paolo Pinkel

Lustigster Beitrag seit langem, DANKE!

@ Jens

Wenn ich mich darüber freue das jemand Probleme mit der Polizei bekommt und ihm noch sein Hobby weggenommen wird finde ich das doch ein bisschen bedenklich.

Zum Jahr 1958: Die Menschheit entwickelt sich weiter. In Zeiten von Internet kann ich von jemandem erwarten das er sich informiert bevor er über ein so heikles Thema redet.

Hier nur mal für dich ein kleiner Auszug an Studien die ich gefunden habe. Das ist nur ein kleiner Teil aber wenn du ein bisschen suchst findet man noch viel mehr:

[sport-attack.org] Sport und Alkohol
[sportklinik-basel.ch] Cannabis im Sport


Mit den 1 Milliarde kiffern hatte ich nicht recht. Laut neuesten Studien konsumieren 4 % der Menschen zwischen 15-64 Jahren Cannabis regelmäßig das sind 166 Mio Menschen.
12 % der Menschheit hat Cannabis schon probiert das sind ca 450 Mio Menschen.


Wenn du Interesse hast kannst du ja gerne mal in Wikipedia nachlesen was zb die Prohibition in den USA ausgelöst hat und warum sie wieder aufgehoben wurde. Verbote sind kein probates Mittel um Drogenkonsum einzudämmen.

Noch was für dich unbedingt lesen:

[de.wikipedia.org]

Hier noch ein paar Zahlen zum Abschluss damit du manches ein bisschen einordnen kannst:

Tote im Strassenverkehr in Deutschland 2012: 3606
Tote durch Kokain konsum in Deutschland 2012: 4
Tote durch THC Konsum:0

Tatsächlich konnte weltweit noch nie ein Tod durch THC festgestellt werden. Angeblich soll mal ein Engländer daran gestorben sein aber darüber gibt es auch wiedersprüchliche Behauptungen.

Also wenn du um die Gesundheit anderer Menschen besorgt bist schau das sie nicht zu viel Autofahren.

mfg
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Jens
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 20:42
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 265
Lugi schrieb:
-------------------------------------------------------

>
> @ Jens
>
> Wenn ich mich darüber freue das jemand Probleme
> mit der Polizei bekommt und ihm noch sein Hobby
> weggenommen wird finde ich das doch ein bisschen
> bedenklich.

Warum freust du dich dann?


> Zum Jahr 1958: Die Menschheit entwickelt sich
> weiter. In Zeiten von Internet kann ich von
> jemandem erwarten das er sich informiert bevor er
> über ein so heikles Thema redet.
>
Erschliesst sich mir immer noch nicht. Die Quellen im Internet sind mit höchster Vorsicht zu geniesen. 1958 ging man in Bibliotheken und wusste wenigstens noch genau, wer der jeweilige Verfasser eines Textes ist. Die Informationen werden nicht besser, sondern nur schneller erreichbar.


> Hier nur mal für dich ein kleiner Auszug an
> Studien die ich gefunden habe. Das ist nur ein
> kleiner Teil aber wenn du ein bisschen suchst
> findet man noch viel mehr:
>
> [sport-attack.org] Sport
> und Alkohol
> [sportklinik-basel.ch]
> %20&%20Kiffen.pdf Cannabis im Sport
>
Sport und Alkohel interssiert mich erstmal nicht. Im zweiten Artikel steht sogar, dass Kiffen zu Doping zählt. Was möchtest du mir nun eigentlich damit sagen?


>
> Mit den 1 Milliarde kiffern hatte ich nicht recht.
> Laut neuesten Studien konsumieren 4 % der Menschen
> zwischen 15-64 Jahren Cannabis regelmäßig das
> sind 166 Mio Menschen.
> 12 % der Menschheit hat Cannabis schon probiert
> das sind ca 450 Mio Menschen.
>
Das wusste ich bereits (das du Unrecht hast). Schön, dass du dir die Mühe gemacht hast zu recherchieren.



> Wenn du Interesse hast kannst du ja gerne mal in
> Wikipedia nachlesen was zb die Prohibition in den
> USA ausgelöst hat und warum sie wieder aufgehoben
> wurde. Verbote sind kein probates Mittel um
> Drogenkonsum einzudämmen.
>
Wikipedia ist keine zuverlässige Quelle. Davon mal abgesehen... Was hat das mit dieser Diskussion zu tun? Keiner spricht davon, irgendjemandem den Drogenkonsum zu verbieten. Lediglich wird eine positive Testung, im Rahmen eines P4P-Turniers sanktioniert.


> Noch was für dich unbedingt lesen:
>
> [de.wikipedia.org]
>
Ja, jetzt weiß ich zumindest, worauf du hinaus wolltest. Sehr guter Hinweis, danke. Hier habe ich dich missverstanden.
Aufgrund der mangelnden Interpunktion in dem Satz und des vielleicht unglücklich gewählten Wortes "ausgedachten", entstand der Eindruck von etwas völlig anderem, als dem, was du zum Ausdruck bringen wolltest. Lange Rede, kurzer Sinn... hat ebenfalls nichts mit der A-D-K zu tun. (An dieser Stelle möchte ich aufgrund dessen, den Wink mit dem Zaunpfahl -Nebenwirkungen- zurücknehmen)


> Hier noch ein paar Zahlen zum Abschluss damit du
> manches ein bisschen einordnen kannst


> Tote im Strassenverkehr in Deutschland 2012: 3606
> Tote durch Kokain konsum in Deutschland 2012: 4
> Tote durch THC Konsum:0
>
> Tatsächlich konnte weltweit noch nie ein Tod
> durch THC festgestellt werden. Angeblich soll mal
> ein Engländer daran gestorben sein aber darüber
> gibt es auch wiedersprüchliche Behauptungen.
>
Danke, aber... wieder keine Quellenangabe-> also nicht aussagekräftig. Besonders deswegen nicht, weil bei den Toten im Strassenverkehr keine Einflussfaktoren aufgeführt sind (wie z.B. Alkohol oder Drogeneinfluss).


> Also wenn du um die Gesundheit anderer Menschen
> besorgt bist schau das sie nicht zu viel
> Autofahren.
>
Keine Sorge, die Gesundheit anderer (fremder) Menschen ist mir völlig Bedeutungslos, solange bis ich irgendeine Art von Bezug hergestellt habe.


> mfg
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delela
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 20:48
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 126
@ Lugi:
trotzdem kann ich ( sowie noch andere Spieler) doch dafür sein - das keine Drogen ( worunter in Deutschland nun mal Cannabis fällt) vor der Hallentür konsumiert werden. Auf einen Tunier letztes Jahr hatte mich ein Junior darauf angesprochen " Lena da sitzen Leute die kiffen" er war richtig schockiert. Ich bin zu denen gegangen und habe sie freundlich gebeten doch weiter weg zu gehen. Von den 3en gingen 2 paar Schritte weg. Da der 3te einfach sitzen geblieben ist.. sind die anderen 2 nach wenigen Minuten wieder zurück gekehrt. Ich fand es unverständlich weshalb man nicht weiter weg gehen kann.. und es vor Junioren rauchen muß.
Mir ist bewußt das es "schwarze Schafe" überall gibt.. auch bei Cannabiskonsumenten.
Und klar kann man sagen.. Ja dann darf man aber auch ned in der Öffentlichkeit Zigaretten rauchen. Aber Nikotin ist nun mal legal und Cannabis nicht. Dafür kannst du nichts und ich auch nicht. Egal wieviele Leute es in der Welt konsumieren.


Und keiner von uns will jemand sein Hobby wegnehmen oder erfreut sich darüber wenn die Polizei gerufen werden muß!

@ Odysseus

Ich weiß nicht ob du alle Beiträge durchgelesen hast. Aber einige Spieler haben sich schon zu Wort gemeldet - und soweit ich es beurteilen kann sind es weit mehr, als bei vielen anderen Themen.

Ich selbst habe natürlich auch schon mit vielen Spielern gesprochen und fast alle finden die ADK gut und sind mit der Vorgehensweise einverstanden, manche verstehen auch ncith weshalb die Durchführung der Dorgentest bei anderen Spielern ein Problem darstellt. Wie du siehst, gibt es einige Meinungen dazu.

Gruß Lena



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.10.13 20:51.
Antworten Zitieren
Speddy Gonzales
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 20:59
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 357
@Lugi

Es geht hier doch nicht darum wie Viele Kokser an Koks sterben, sondern das Wir weder Koks noch irgendwelche anderen Illegalen Mittel auf den Turnieren sehen wollen.
Und auch keine Spieler die soetwas während dem Turnier nehmen!
Warum kannst Du das nicht akzeptieren?
Hier wird versucht dam Schlechte Image dem Tischfussball leider nach gesagt wird entgegen zu wirken.
Du fürst hier eine Debatte Illegale Substanzen zu erlauben. Was soll das?
Geh in die Politik und ändere da den Umgang mit Drogen, dann wird dies sicher auch im Sport passieren.

Mir ist egal ob daran keiner Stirbt, was ich aber weiß ist das THC auch nur eine einstiegs Droge ist und das es in den wenigsten Fällen bei THC bleibt.

Meine Meinung kennste ja: Keine Macht den Drogen.

Wie Du vielleicht weißt sind wir auch alle auf Sponsoren angewiesen, daher solltest Du Dich mal fragen, ob irgend ein Sponsor interesse hat mit THC oder anderen Mitteln in Verbindung gebracht zu werden!

Und @Lugi ich trinke nicht mal Kaffe!

Mein Ehrgeiz mein Wille und mein Fleiß sind ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg.

Wenn Du Dich mit gedopten Spielern meßen willst ist das deine Sache ich möchte das nicht.

LG Robin
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Speddy Gonzales
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 21:23
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 357
@Lugi danke für den Beitrag Sport&Kiffen.

Da steht doch alles drin. Warum also glaubst Du im Tischfussball müssen wir alles anders sehen?

Über die Leistungssteigerung ist genau das geschrieben was ich auch schon erwähnt habe.
Die Nervosität wird gemindert und das ist in unserem Sport durchaus eine Leisstungssteigerung.

Da steht auch das knapp die hälfte aller Dopingvergehen auf das Kiffen zurück zu führen sind, daher lass es lieber sein wenn Du Dich auf einem Turnier aufhälst nicht das Du gesperrt wirst.

Keiner Freud sich über einen Positiventest, daher nehmt einfach nix, wenn ich das kann könnt Ihr das auch! ;)

LG Robin
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Yule
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 21:29
Registrierungsdatum: 13 Jahre zuvor
Beiträge: 18
@Lugi: Zum Glück haben wir verschiedene Auffassungen darüber, was einen aufgeklärten Menschen ausmacht... Dein Konzept hättest du vorstellen können, als die Mitgliederversammlung darüber abgestimmt hat, ob es Drogentests geben soll. Da du dies nicht getan hast, war dein Interesse eben nicht groß genug an dem Sport. Nun musst du eben mit den Konsequenzen leben. Deine politische Sicht der Dinge ist hier fehl am Platze, da sie weder konstruktive Kritik noch Fragen nach erklärungsbedürftigen Unklarheiten enthält. Wenn dir diese Drogentests missfallen, unterschreibst du einfach die Erklärung nicht, mit der Konsequenz, dass du nicht spielen darfst. Da du ja aber gerne aus Spaß spielst, darfst du sicher in die Halle kommen und an den freien Tischen ein wenig aus Spaß spielen. Wikipedia als zuverlässige Quelle anzugeben, halte ich übrigens für sehr unaufgeklärt, nur mal so als Tipp...
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Yule
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 21:35
Registrierungsdatum: 13 Jahre zuvor
Beiträge: 18
@Odysseus: Es wäre super, wenn du denjenigen Spielern, die sich dir gegenüber negativ über die Art der Testung geäußert haben, mitteilen könntest, dass es diesen Thread hier gibt oder dass sie sich an Ines Stihler wenden können, dann gibt es sicher die Möglichkeit deren Bedenken zumindest zu reduzieren, wenn nicht gar auszuräumen. :)
Zu deiner Aussage mit dem Eingriff in die Privatsphäre möchte ich jetzt nichts mehr schreiben. Da ich davon ausgehe, dass du den Thread gelesen hast, ist dir sicher aufgefallen, dass wir darüber bereits eine Weile diskutieren...
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Paolo Pinkel
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 22:43
Registrierungsdatum: 12 Jahre zuvor
Beiträge: 8
Ich hör immer Drogenprobleme, wo kommen die denn eigentlich her? Und sind Drogenprobleme eigentlich dasselbe wie Doping?


Wenn die Mehrheit dafür war, dann ist ja alles ok, aber warum entsteht dann hier diese Diskussion? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Meinung der Mehrheit der Spieler widerspiegelt.

Und ein schönes Argument gegen jegliche Art von Kritik oder kritischer Auseinandersetzung ist der Vorwurf keine Gegenvorschläge zu bringen. Ich hätte aber trotzdem einen: einfach sein lassen. Diese "Doping"Kontrollen scheinen mir eine hysterische Überreaktion von Leuten mit Moralvorstellungen meiner Oma zu sein. Und es ist eine Entwicklung zu einer sterilen Veranstaltung, bei der jetzt auch die "verwahrlosten" Kiffer und Kinderschrecksen vor der Halle verschwinden sollen. Sind ja fürchterliche Zustände auf so einem P4P Turnier! Ich weiß gar nicht aus welchem Grund ich nicht mehr hingehen soll: die Drogenkontrollen oder die Drogen?

Wie dem auch sei, jetzt fängt es wohl an sich im Kreis zu drehen.
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Odysseus
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 23:05
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 190
delela schrieb:
-------------------------------------------------------
> @ Odysseus
>
> Ich weiß nicht ob du alle Beiträge durchgelesen
> hast. Aber einige Spieler haben sich schon zu Wort
> gemeldet - und soweit ich es beurteilen kann sind
> es weit mehr, als bei vielen anderen Themen.
>
> Ich selbst habe natürlich auch schon mit vielen
> Spielern gesprochen und fast alle finden die ADK
> gut und sind mit der Vorgehensweise einverstanden,
> manche verstehen auch ncith weshalb die
> Durchführung der Dorgentest bei anderen Spielern
> ein Problem darstellt. Wie du siehst, gibt es
> einige Meinungen dazu.
>
> Gruß Lena

Nur um von vornherein eines klar zu stellen, die Arbeit der ADK und wofür sie steht habe ich nicht in Frage gestellt.

Ich habe genügend Beiträge gelesen um eine grobe Meinung zu bilden und zwar scheinen die Bedenken der Mitglieder über die Durchführung der Tests, der ADK nicht sonderlich zu interessieren. Der Fall, dass viele Mitglieder gegen solch eine Durchführung sein könnten, wurde wie es scheint überhaupt nicht berücksichtigt und die ADK hat keine Alternative erarbeitet. Nun, wenn ihr alle vom Fach seid kann man es zum Teil verstehen, dass ihr in dieser Hinsicht abgestumpft seid.

Um die Szene von Doping frei zu bekommen nehmt ihr in Kauf die Privatsphäre eurer Mitspieler mit Füßen zu treten. Nach dem Motto der Zweck heiligt die Mittel. Ich wundere mich dass der Vorstand so einfach solch einer Durchführung zugestimmt hat (wenn es so ist). Denn wenn man auf dieses Verfahren beharrt, könnte es unter Umständen schwerwiegende Folgen für P4P haben.

Denke hier für eine Vielzahl an Spielern zu sprechen, zumindest für einige mit denen ich gesprochen habe.
Vielleicht sollten sich aber diejenigen auch selbst zu Wort melden und vor allem jene die es wirklich betrifft. Nämlich die Top Spieler im OD und OE, denn mich wird diese Regelung so schnell nicht betreffen ....
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delela
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
26. October 2013 23:36
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 126
@ Paolo Pinkl

ich hoffe uns ist beiden bewußt, dass es nicht die Mehrheit ist die im Forum aktiv ist.

Der Thread ist ja hauptsächlich dafür da (gewesen) um Unklarheiten zu klären und um Informationen zu liefern.

Die Grunddiskussion ob es einen ADK benötigt oder nicht, fand ja schon viel früher statt und wurde von den Spielern gefordert.
P4P hat nur dass ins Leben gerufen was die Spieler ( + die Zeit) verlangt haben.
Somit ist ja alles "gut" wie du schreibst :-)

@ Oydseuss

würden uns die Bedenken der Spieler nicht interessieren würden wir hier gar nicht mitlesen..
Und ich kanns Dir nicht verübeln das du nicht alle Beiträge gelesen hast - es sind ja mitlerweile doch einige.

Die Äußerung das man nicht verstehe weshalb die Abnahme des Urins ein Probelm für jemand darstellt - kam ebenfalls nicht von mir, ich habe nur widergegeben was ein Elitespieler der desöfteren unter den top ten ist, zu mir gesagt hat. Ich kann Ihn gerne darum Bitten das er sich auch hier im Forum äußert.

Es ist vollkommen normal das Jeder Mensch ein Schamgefühl hat und auf seine Privatsphäre bedacht ist ( bzw. sollte es :-) )
Mit den Füßen will hier keiner tretten.

Es ist rechtlich alles abgesichert - dies kannst zum Teil auch im Protokoll von der Mitgliederversammlung nachlesen.

Bezüglich der Wahl für den Urintest - kann Dir die Ines Stiehler etwas genaueres sagen. Aber du kannst Dir sehr sicher sein - dass die Entscheidung nicht Grundlos und auch nicht Gedankenlos gemacht wurde.

Ich hoffe ich konnte zum Teil weiterhelfen

Lena
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Lugi
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 00:06
Registrierungsdatum: 14 Jahre zuvor
Beiträge: 38
@ Jens

Da steht drinnen das obwohl THC nicht leistungssteigernd ist es trotzdem als Doping eingestuft wird also es keine sachlichen Hintergrund gibt es als Doping einzustufen.

Ich bin einfach der Meinung das man mit Aufklärung und sachlicher Diskussion mehr erreichen kann als mit sturen Verboten.

Weiters trenne ich diverse Substanzen nicht nach legal oder illegal sondern nach ihrer Wirkung und der Gefahr die von ihnen ausgeht.

Doping hat nichts damit zu tun ob eine Substand legal oder illegal ist. Es hat damit zu tun ob es leistungssteigernd ist oder nicht und das ist meiner Meinung nach bei Alkohol und THC nicht der Fall. Kokain kann definitiv die Leistung steigern, gehört also auf die Dopingliste.

@delela

Direkt vor der Türe zu rauchen ist natürlich nicht gerade Intelligent aber das kann man auch anders lösen.

zB

Es darf nicht am Turniergelände konsumiert werden. Wer sich nicht daran hält kann genauso gesperrt werden.

Was ich aber in meinem Hotelzimmer, im Auto oder 200 m vom Gelände weg mache solange es meine Leistung im Turnier nicht steigert geht eigentlich nur mich etwas an.

@robin

Mach nicht den Fehler zu glauben das du für alle sprechen kannst. So wie nicht jeder meiner Meinung ist ist auch genauso nicht jeder deiner Meinung. Solange sich mein Gegner sich gut benimmt und wir ein schönes Spiel haben und ich egal ob ich gewonnen oder verloren hab mit einem Lachen vom Tisch gehen kann, stört mich nicht ob der Typ vor einer Stunde einen geraucht hat oder nicht.

Einstiegsdroge Nr. 1 sind ganz klar Alkohol und Zigaretten damit fängt fast jeder an und nicht THC. Diese Einstiegsdrogenmärchen sind schlichtweg falsch.

Nur weil für dich die Methode der null Toleranz funktioniert muss das nicht heißen das dies für jeden die richtige Methode ist.

Ich bin mittlerweile auch schon 30 und viel ruhiger geworden. Trinke und rauche nur mehr sehr spährlich alle 2-3 Wochen mal. Andere Drogen aus Alkohol und Cannabis habe ich das letzte mal vor über 4 Jahren konsumiert.

Genauso geht es allen meinen Freunden und Kollegen von früher obwohl wir alle heftigere Zeiten durchlebt haben. Du würdest dich wunden wie viele Leute ein bisschen aufgeschlossener sind und trotzdem ein ganz normales Leben führen.

mfg
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Lugi
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 00:26
Registrierungsdatum: 14 Jahre zuvor
Beiträge: 38
@Yule

Da ich nicht in Deutschland spiele und auch dort nicht gemeldet bin war ich natürlich nicht auf der Versammlung deshalb darf ich mich nicht beschweren was beschlossen wurde. Dennoch darf ich meine Meinung zu diesem Thema äußern und hoffen das diese Taktik nicht zu uns überschwappt was wahrscheinlich leider doch passieren wird.

Ich bin raus.
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delela
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 01:26
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 126
@ Lugi

ich kann mich an eine österreichische Staatsmeisterschaft erinnern wo sofort Sanktionen ausgesprochen wurden wo Spieler vor der Halle einen "gekifft" haben.. Ich weiß nicht ob du auch vor Ort warst.. aber ich weiß auch dass das damalige Handeln nicht so überdacht war wie die vorgehensweise von der ADK. Ich will jetzt damit auch kein Fass aufmachen, weil damals alles in besten Wissen und nach besten Gewissen gemacht wurde.

Obwohl dort viel weniger Spieler waren als auf einen P4P-Tunier. Gab es auch dort einige Spieler die sich darüber beschwert haben - deswegen hat die Tunierleitung auch so gehandelt.

Falls du diesbezüglich Fragen haben solltest - kannst du mir gerne ein PN schicken.

Danke Lena
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thomask
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 01:36
Registrierungsdatum: 14 Jahre zuvor
Beiträge: 130
Zitat
Paolo Pinkel
Ich hör immer Drogenprobleme, wo kommen die denn eigentlich her? Und sind Drogenprobleme eigentlich dasselbe wie Doping?

Also mit solchen Fragen drehen wir uns wirklich im Kreis ;-)

Zitat

Wenn die Mehrheit dafür war, dann ist ja alles ok, aber warum entsteht dann hier diese
Diskussion? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Meinung der Mehrheit der Spieler widerspiegelt.

Die Diskussion entsteht, weil verschiedene Meinungen herrschen - was bei der Anzahl an interessierten Parteien zu diesem Thema verständlich ist. Wenn es eine Mehrheit wäre, die dagegen ist, so würden inzwischen um einiges mehr an Beiträgen gemacht worden sein: man stelle sich vor was los wäre, wenn P4P oben genannten Vorschlag von Lugi würde einführen wollen...
Da bereits zur Mitgliedsversammlung die ADK im Groben beschlossen wurde und daraufhin sich fast niemand (bzw. kann ich mich an keine Diskussion diesbezüglich erinnern) aus Prinzip dagegen gestellt hat kann man annehmen, dass die Mehrheit der Spieler wohl nicht dagegen war.

Zitat

Und ein schönes Argument gegen jegliche Art von Kritik oder kritischer Auseinandersetzung ist der Vorwurf keine Gegenvorschläge zu bringen. Ich hätte aber trotzdem einen: einfach sein lassen. Diese "Doping"Kontrollen scheinen mir eine hysterische Überreaktion von Leuten mit Moralvorstellungen meiner Oma zu sein. Und es ist eine Entwicklung zu einer sterilen Veranstaltung, bei der jetzt auch die "verwahrlosten" Kiffer und Kinderschrecksen vor der Halle verschwinden sollen. Sind ja fürchterliche Zustände auf so einem P4P Turnier! Ich weiß gar nicht aus welchem Grund ich nicht mehr hingehen soll: die Drogenkontrollen oder die Drogen?
Um es mal festzumachen: du argumentierst nicht wegen der Beschneidung deiner Privatsphäre, sondern weil du von vornherein gegen Dopingkontrollen bist. Also suchst du natürlich das Haar in der Suppe und versuchst darauf deine Argumentation aufzubauen - nun, die Gründe FÜR Dopingkontrollen liegen ja auf der Hand, aber was sind denn die Gründe dagegen?
'Ich bin gegen Dopingkontrollen, weil es so wie es ist schön ist und man nicht den Schritt in Richtung sauberer Sport tun sollte!' ???

Dass vor den Türen einer vermeintlichen Sportveranstaltung, bei der Menschen jedes Alters teilnehmen, ganz offen und ungeniert Drogen konsumiert werden kann ja keiner für gut heißen. Also DIE Argumente möchte ich hören.
Wenn Tischfussball mehr in die Medien gelangen soll (jemand, der nicht dieser Meinung ist sieht das natürlich vollkommen anders) und irgendwelche Zeitungs- oder Fernsehleute erstmal an den Kiffern vorbeigehen um dann zu einer Halle zu kommen, in welcher der Müll überall herumliegt und dann evtl. noch Gerüchte über Doping bei Elitespieler A hören... also ich wüsste nicht, wie genau ich das noch gut vermarkten soll.

Zitat
Odysseus
Um die Szene von Doping frei zu bekommen nehmt ihr in Kauf die Privatsphäre eurer Mitspieler mit Füßen zu treten. Nach dem Motto der Zweck heiligt die Mittel. Ich wundere mich dass der Vorstand so einfach solch einer Durchführung zugestimmt hat (wenn es so ist). Denn wenn man auf dieses Verfahren beharrt, könnte es unter Umständen schwerwiegende Folgen für P4P haben.

Denke hier für eine Vielzahl an Spielern zu sprechen, zumindest für einige mit denen ich gesprochen habe.
Vielleicht sollten sich aber diejenigen auch selbst zu Wort melden und vor allem jene die es wirklich betrifft. Nämlich die Top Spieler im OD und OE, denn mich wird diese Regelung so schnell nicht betreffen ....
Gut dramatisiert. Ein Unbeteiligter könnte denken, P4P hätte vor die Zimmer zu verwanzen und im Privatleben rumzuschnüffeln. Natürlich ist es auch eine Verharmlosung zu sagen, dass das Mit-in-die-Kabine-gehen ja vollkommen normal sei und sie die Leute mal nicht so haben sollen. Gut, aber wo ist jetzt hier die Mitte?
Aus meiner Sicht ist die Durchführung der Tests keineswegs optimal. Das hieße ja, dass es keine Kritikpunkte gäbe und demnach keine Verbesserungsmöglichkeiten. Sehen wir uns die Kritikpunkte an: Einblick in die Privatsphäre, sonst nichts (?). Wie schlimm ist dieser Einblick? Nicht objektiv zu beurteilen, da subjektiv sehr unterschiedliche Empfindungen von "mir egal" bis "ohje, das geht gar nicht, ich würde mich auch im Notfall nicht von einer Krankenschwester waschen lassen". Wie soll man jetzt damit umgehen, wenn man die ADK trotzdem ihren Job machen lassen soll? Verlangen, dass diese Fingerspitzengefühl zeigt und eben nicht draufglotzt wie blöde (so als ob man sowas noch nie gesehen hätte), sondern nur sicherstellt, dass eben der Urin nicht verwässert wird etc... das wäre doch mal ein konstruktiver Ansatz, oder nicht. Dafür ist Vertrauen nötig, das stimmt. Das Personal sollte vertrauenserweckend handeln und wirken.
Wenn du dich ans Pissoir stellst und neben dir steht jemand und guckt dir (versehentlich oder nicht) drauf - wer rastet denn da bitte wegen seiner Privatsphäre aus? Natürlich ist es unangenehm und vielleicht sagt man das auch, aber im Großen und Ganzen ist dir weder das Ding abgefallen noch hast du andere bleibende Schäden davongetragen. Ich kenne niemanden, der dieses Risiko nicht in Kauf nimmt und immer/prinzipiell aufs Sitzklo geht... (Subjektive Einschätzung durch Erfahrung). Ich hoffe mal, dass ich mit diesem Beispiel nichts verharmlost habe...
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andreee
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 10:09
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 328
wenn p4p nichtmals gewalt ahnded, oder auch sehr willkürlich bei unsportlichkeiten (beleidigungen) vorgeht..., wird auch eine adk nicht viel in richtung "tischfussball als sport" bringen.
sprich, es gibt genug andere baustellen, die geschlossen werden sollten, bevor man wieder eine neue aufreisst.
oder.. , vllt. auch anders. warum sich über die adk aufregen, die sogar eigentlich nötig für den ""sport"" ist, als sich mal den anderen problemem/dingen bei p4p zuzuwenden...
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Paolo Pinkel
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 11:12
Registrierungsdatum: 12 Jahre zuvor
Beiträge: 8
thomask schrieb:
-------------------------------------------------------

> Um es mal festzumachen: du argumentierst nicht
> wegen der Beschneidung deiner Privatsphäre,
> sondern weil du von vornherein gegen
> Dopingkontrollen bist. Also suchst du natürlich
> das Haar in der Suppe und versuchst darauf deine
> Argumentation aufzubauen - nun, die Gründe FÜR
> Dopingkontrollen liegen ja auf der Hand, aber was
> sind denn die Gründe dagegen?
> 'Ich bin gegen Dopingkontrollen, weil es so wie es
> ist schön ist und man nicht den Schritt in
> Richtung sauberer Sport tun sollte!' ???
>
> Dass vor den Türen einer vermeintlichen
> Sportveranstaltung, bei der Menschen jedes Alters
> teilnehmen, ganz offen und ungeniert Drogen
> konsumiert werden kann ja keiner für gut heißen.
> Also DIE Argumente möchte ich hören.
> Wenn Tischfussball mehr in die Medien gelangen
> soll (jemand, der nicht dieser Meinung ist sieht
> das natürlich vollkommen anders)

Sorry, da ist wohl gestern mein EPO Gaul mit mir durchgegangen...

Es ist ja nun Tatsache, und die Möglichkeit die die Leute nun haben, ist einfach nicht hinzugehen, das habt ihr jetzt auch schon mehrfach erklärt.
Hier werden auch viele Gedanken vermischt und in einen Topf geworfen. Auf der einen Seite die Typen, die christlicher als der Papst sind, und versuchen hier missionarisch tätig zu werden, dann die, die unkontrolliert Drogen für alle fordern.
Das ist ja nicht Gegenstand dieser Diskussion.
Ich bin von vorneherein gegen die Drogenkontrollen, da ich sie für unnötig halte. Lustig finde ich auch, was an Argumenten für mehr Kontrolle vorgebracht wurde, z.B. die Nacktscanner an Flughäfen und was noch alles. Aber am merkwürdigsten finde ich diese Idee, "wir wollen olympisch werden, also müssen wir hier aufräumen, Tischfussball vermarkten etc." (das ist verkürzt dargestellt)
Das scheint mir an einem Spielerstamm vorbei entschieden zu werden, und hier in diesem Fall gerade etwas zu rigoros. Wenn man Beispiele aus anderen Randsportarten nimmt, fällt einem bspw. schnell das Skaten ein, da gibt es einen immer wieder nachwachsenden Stamm an Leuten, die nie großes Geld auf irgendwelchen Turnieren holen werden, kiffen wie blöde und die gehören trotzdem zu diesem Sport. Das macht den ja gerade aus.
Mir ist das jetzt eine zu harte Entwicklung, es wird versucht mit der Holzhammermethode das Kickern umzumodeln zu einem Wimbledon, wo alle weiße Socken tragen und "Helden geboren werden" ;-)
Es ist aber nicht London, sondern Sulzbach oder Arnsberg.

Und für mich ist es immer noch nicht gut genug erklärt worden, warum diese Tests jetzt nötig sind. Das wird behauptet, ok, das hab ich verstanden. Reicht mir aber irgendwie nicht. Mehrere Spieler haben es gefordert, ok, reicht mir aber auch nicht.

Ich für meinen Teil würde auf einem Turnier nicht koksen oder Speed ziehen, das käme mir tatsächlich wie Doping vor, und so würde ich auch nicht gewinnen wollen. Schlimmer fände ich allerdings noch, ein Anschlagfoul ohne Grund anzusagen. Gibt es aber beides. Und die meisten Leute kennen sich untereinander und können sowas auch ohne Kontrolle von oben regeln.

Mir geht es nicht um den konkreten Fall, irgendwer muss irgendwem auf den Penis gucken. Ich wäre auch dagegen, wenn man zu seinen Drogengewohnheiten befragt würde, was weiß ich. Das wäre für mich genau so schlimm, das geht euch nämlich nichts an.
(kenne übrigens Leute die nie an ein Pissoir gehen, und immer in die Kabine. Aber die wirst du dann wohl leider nie kennen lernen ^^)

Ich hab nichts gegen irgendwelche Leute der ADK, und kann mir vorstellen, dass ihr euch jetzt Mühe geben werdet und so weiter.

Die Verhätnismäßigkeiten stimmen aber nicht bei dieser Geschichte.

Ich suche nicht nach dem Haar in der Suppe, diese Suppe hab ich nicht bestellt.

So, genug des Pathos.
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Wuschel
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 11:44
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 79
andreee schrieb:
-------------------------------------------------------
> wenn p4p nichtmals gewalt ahnded, oder auch sehr
> willkürlich bei unsportlichkeiten (beleidigungen)
> vorgeht..., wird auch eine adk nicht viel in
> richtung "tischfussball als sport" bringen.
> sprich, es gibt genug andere baustellen, die
> geschlossen werden sollten, bevor man wieder eine
> neue aufreisst.
> oder.. , vllt. auch anders. warum sich über die
> adk aufregen, die sogar eigentlich nötig für den
> ""sport"" ist, als sich mal den anderen
> problemem/dingen bei p4p zuzuwenden.. .



Wo gab es den Gewalt?
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lila
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 17:12
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 561
Öhm... und wenn man mit einer bestimmte Person nicht aufs Klo will? Also... ich mein.. kann man dann einfach bitten, dass jemand anderes mitkommt?
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delela
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 18:20
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 126
.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.13 20:48.
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ines
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 21:02
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 211
Hier muss ich Lena berichtigen.
Der Test wird zwar von 2 Personen der Kommission ausgwertet, auf der Toilette ist aber nur eine Person mit dabei (wir laufen nicht zu Dritt auf eine Toilette). Zudem könnte die 2te Person aus der Kommission auch gegengeschlechtlich sein, je nach dem wer gerade frei ist und Zeit dazu hat.
Prinzipiell bin ich gewillt, es zu ermöglichen wenn jemand - aus berechtigten Gründen - nicht mit einer bestimmten Person zur Urinabgabe gehe möchte, kann es aber nicht garantieren das es eine "Ausweichperson" geben wird.

Wenn Bspw. jemand Nachts vor der Abreise sein Presigeld will und es gibt nur einer Person von der Kommission die die Urinentnahme begleiten könnte, da die anderen schon im Bett sind etc, gibt es keine Auswahl.

ZUSAMMENGEFASST:
Wenn Jemand wegen besonderer Bedingungen, nicht auf die Toilette mit XY gehe will, versuchen wir einen Ersatz zu finden, wenn dies nicht möglich ist (und dies bestimmt die Kommission) muß immer mit der ausgewählten Person vorliebe genommen werden, es gibt keinen Anspruch auf die Auswahl der Begleiter!

(Nicht das auf einmal jeder ein Problem mit jedem hat und nur Urinieren kann, wenn das eine besonndere Mitglied, aus der Kommission auf der Autobahn umdreht und zur Urinentnahme zurück kommt...)

Ich stehe euch weiter per PN für Fragen zur Verfügung.

Grüße,
Ines Stihler
Vorsitzende A-D-K
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Loca Sonique
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 21:21
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Beiträge: 164
Rein theoretisch könnte in einem solchen Fall doch auch jemand als "Zeuge" mitgehen, der nicht in der ADK ist, oder? Muss halt nur jemand sein, der neutral und unvoreingenommen ist.
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heinrich
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 21:27
Administrator
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 2.003
Noch was, die erwähnte Spielervereinbarung, die jeder Turnierteilnehmer unterschreiben muss, findet ihr hier:

[www.players4players.de]
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ines
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 21:28
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 211
@LocaSonique

Nein, es muß eine Person aus der Komission sein, die die richtige Anwendung des Test mitverfolgt/überwacht (4-Augen Prinzip) und auch ebenfalls unter "Schweigepflicht" steht.

Grüße
Ines Stihler
Vorsitzende A-D-K
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Loca Sonique
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
27. October 2013 21:40
Registrierungsdatum: 15 Jahre zuvor
Beiträge: 164
ines schrieb:
-------------------------------------------------------
> @LocaSonique
>
> Nein, es muß eine Person aus der Komission sein,
> die die richtige Anwendung des Test
> mitverfolgt/überwacht (4-Augen Prinzip) und auch
> ebenfalls unter "Schweigepflicht" steht.
>
> Grüße
> Ines Stihler
> Vorsitzende A-D-K


Achso, dann muss man also direkt auf den Teststreifen "machen" sozusagen?
Dachte es geht ums "Machen ins Töpfchen" mit späterer Auswertung. Dazu bräuchte man ja keine großartige Schulung. Und eine Schweigepflicht könnte man sich ja unterschreiben lassen *denk*
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Cutterstorch
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
28. October 2013 01:47
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 106
Also ich wollte nur nochmal um eine Liste der Lebensmittel bitten. Ich bin eh schon so gehändicapt was das Essen angeht sodass ich es sehr schade finde auf die nun endlich gut vertragenen Dinkelmohnbrötchen am Wochenende meines tollen Bäckers verzichten zu müssen aber gut. Ich hoffe das nicht noch mehr meiner wenigen Lebensmittel rausfallen. Ich denke Mohn wird nicht das Einzige sein. Dafür wäre ich dankbar. Denn da ihr euch damit befasst habt und nun ja auch denke ich mal gut auskennt solltet ihr solche Seiten für uns ja auch kennen. Vielen Dank.
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wAy
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
28. October 2013 06:09
Registrierungsdatum: 19 Jahre zuvor
Beiträge: 162
---



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.10.13 06:10.
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gunni
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
28. October 2013 08:25
Registrierungsdatum: 14 Jahre zuvor
Beiträge: 326
Cutterstorch schrieb:
-------------------------------------------------------
> Dinkelmohnbrötchen am Wochenende

> Denn da ihr euch damit befasst habt und nun ja
> auch denke ich mal gut auskennt solltet ihr solche
> Seiten für uns ja auch kennen. Vielen Dank.

Ich glaube kaum dass Mohnbrötchen schon ausschlagen.
Eher so ein Berg Mohnkuchen, oder?

Vielleicht könnt ihr veröffentlichen, welche Tests ihr konkret benutzt.
Dann könnten interessierte Spieler auch im Vorfeld testen, ob irgendwas anschlägt.

Diejenigen, die gezielt die Tests austricksen wollen, werden eh ziemlich schnell raus kriegen, was ihr verwendet.
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gunni
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
28. October 2013 09:05
Registrierungsdatum: 14 Jahre zuvor
Beiträge: 326
Kojak schrieb:
-------------------------------------------------------
> Gesetze sind dazu da, dass das Zusammenleben in
> einer Gesellschaft erleichtert und/oder verbessert
> wird. Und nicht, um einzelne zu ärgern.
>
> Und dazu zählt halt auch Drogenkonsum.

Gesetze gegen THC-Konsum scheinen mir schon dazu geeignet, die Minderheit der Kiffer zu ärgern.

> Wer von den Kiffern und Koksern hier hat schon
> einmal jemandem an dem Zeug verrecken sehen? Ich
> schon: der Sohn eines Kollegen hat mit Kiffen
> angefangen, kam dann über Koks zu Heroin... Tja,
> vor einigen Jahren wurde er beerdigt. Muß nicht
> bei jedem der Fall sein, aber meistens fängt es
> so an.

1. Kiffer und Kokser in einen Topf schmeißen ...
2. tragischer Fall, aber die allerallerwenigsten, die Kiffen, enden als Heroin-Toter
3. vor dem Kiffen hat er möglicherweise geraucht, Alkohol getrunken, etc. etc.
4. anscheinend hat er zu einer Zeit gekifft, als das noch hart verfolgt wurde. Die Gesetze haben den Sohn Deines Kollegen anscheinend weder von Kiffen noch von Koksen noch von Heroin abgehalten.

> Aber ich weiß ja, ihr habt das alles ja sooo toll
> im Griff... bla bla bla...

Kiffen auf P4P-Turnieren zu verbieten wird wohl niemanden vor dem Drogentod bewahren.

Es geht hier auch eigentlich um Doping.
Es scheint so, dass einige bei Kickerturnieren dopen, was nicht OK ist.
Ohne ADK scheint das auch nicht von selbst aufzuhören.

THC dürfte bei einigen Spielern das Spiel verbessern, bei anderen verschlechtern (durfte da neulich ein sehr lustiges und - im Nachhinein - sehr sehr wichtiges Einzel mit ansehen XD)

Die ADK hat einen sehr guten Kompromiss ausgearbeitet.
Dopen während des Turniers ist verboten, was davor und danach passiert, wird nicht kontrolliert und sanktioniert.
Natürlich finden sich da diverse Unzulänglichkeiten. Wer die perfekte Dopingkontrolle mit von P4P finanzierbaren Mitteln kennt, sollte sich mal an die WADA wenden, die suchen sowas ;)

Ob's funktioniert werden wir sehen. Wünschenswert wären Tests ohne Urin-Abgabe, aber mit einer Zuverlässigkeit von deutlich über 99 Prozent. Denke, dass auch die ADK für solche Tests ist, wenn die existieren und finanzierbar sind.

Falls die zu teuer sind, wäre es denkbar, dass die zu testenden Personen die Differenz aus der eigenen Tasche bezahlen, wenn sie nicht zur Urin-Probe wollen?
Und gäbe es Interessenten, die 20 oder 50 Euro drauflegen wollten, um sich den gemeinsamen Gang zur Toilette zu sparen?

Gruß,
Gunni (mittlerweile Nichtraucher und Passivkiffer)
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Gregor S. aus B.
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
28. October 2013 10:13
Registrierungsdatum: 13 Jahre zuvor
Beiträge: 20
@yule:

[www.n-tv.de]
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profichiller
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
28. October 2013 11:02
Registrierungsdatum: 15 Jahre zuvor
Beiträge: 195
Nachoman schrieb:
-------------------------------------------------------
>@Kommission: Ich weiß nicht obs schon gemacht
> wurde, aber es könnte sinnvoll sein, die Captains
> der Nationalteams auf die geplanten Kontrollen
> hinzuweisen, da sonst ausländische Spieler, die
> tischfussball.de nicht verfolgen/kein Deutsch
> können, sehr böse und teure Überraschungen
> erleben könnten.
>
> Bis denn Karsten


ich würde auch nicht unbedingt davon ausgehen, dass leute die jetzt mehrfach an p4p-turnieren teilgenommen haben sich die turnierordnung jedesmal neu durchlesen... natürlich sollte!!! man das tun... aber da offenbar niemand leute ins offene messer laufen lassen möchte, wäre es schon gut explizit bei den news auf die änderung bzw. punkt 10. hinzuweisen... außerdem wäre eine variante in englisch ebenfalls hilfreich...
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Kicker-Matze
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
28. October 2013 11:22
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 487
Hallo,

an dieser Stelle möchte ich doch nochmal kurz einsteigen. Da meine Stimme nicht so das Gewicht wie die eines Robin Hanke hat, wünsche ich mir, dass mehr Sportler wie Er mal Stellung beziehen und mitdiskutieren!

Es kann nicht sein, dass sich immer nur die Gleichen melden und hier ein Meinungsbild suggeriert wird, welches so im Kollektiv wahrscheinlich gar nicht vorhanden ist. Darüberhinaus ist es ziemlich daneben, dass dann auch noch einzelne Bedenken ins Lächerliche gezogen werden. Aber das haben ja nur Wenige gemacht. Darüber möchte ich mich gar nicht aufregen, darüber kann ich lachen, obwohl es nicht in Ordnung ist.

Ich gebe daher Odysseus Recht! Was den Eingriff in die Privatsphäre angeht und dass da nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel" verfahren wird, ist absolut keine Dramatisierung! Das ist schlicht und ergreifend die simple Wahrheit, auf den Punkt gebracht. Ohne Übertreibung, aber auch ohne Untertreibung. Da muss nicht dran herum gedoktert werden und ruminterpretiert werden. Wenn es jemand nicht will, dann will er es nicht. Und dann muss eine Alternative her. So einfach ist das!
Vielleicht ist das Beispiel relativ passend, aber eine Arge kann einen Hartz-4-Empfänger eigentlich auch nicht zu einer Unterschrift unter der Eingliederungsvereinbarung (EGV) zwingen, wodurch er von selbiger Behörde zu einer Arbeit gezwungen werden kann. Ein Fallmanager der Arge kann ihn nicht unter Androhung von Sanktionen oder Geldsperre zur Unterschrift und/oder Arbeit zwingen. Das ist und wäre ein ganz klar illegaler Vorgang, weil der Fallmanager sich der Nötigung strafbar macht. Und dieses Recht, was man dort hat ist auch im Grundgesetz verankert.
"Artikel 12 [Berufsfreiheit]
(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und
Ausbildungs stätte frei zu wählen. Die Berufsausübung
kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt
werden.
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden,
außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen,
für alle gleichen öffentli chen Dienstleistungspfl icht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten
Freiheitsent ziehung zulässig."
Das nur nebenbei und mehr oder minder als Beispiel zum Thema.

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schützt den Einzelnen zunächst vor Eingriffen in den engeren persönlichen Lebensbereich. Dieser gliedert sich in drei verschiedene Teile:

Die Intimsphäre zielt auf den unantastbaren Bereich jeder Person ab, auf den die öffentliche Gewalt keinen unmittelbaren Einfluss ausüben darf. In diese Kategorie fallen z.B. das Briefgeheimnis oder die Schweigepflicht von Ärzten und Rechtsanwälten. Eine Verletzung dieser Pflichten stehen in Deutschland auf der Basis des Artikel 2 Grundgesetz unter Strafe.

Die Privatsphäre betrifft vor allem das Leben innerhalb der Familie, die als Grundlage des gemeinsamen Zusammenseins einem besonderen Schutz unterliegt. So ist beispielsweise die Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern. Eingriffe in dieses Recht sind nur dann zulässig, wenn die Erziehung durch Mutter und Vater offensichtlich fehlzuschlagen droht.
Die Unverletzlichkeit der Wohnung fällt grundsätzlich ebenfalls in diese Kategorie, ist aber wegen der besonderen Wichtigkeit in einem separaten Grundrechtsartikel (Artikel 13 Grundgesetz) geregelt.

Die Individual- und Sozialsphäre bezieht sich größtenteils auf das Ansehen und den Ruf des Menschen bei Behörden sowie in der Öffentlichkeit. Ein Beispiel stellt das Recht am eigenen Bild dar: Ohne vorherige Genehmigung einer Person darf dessen Foto nicht publik gemacht werden (es sei denn, es handelt sich um Politiker, Prominente oder ähnlich bekannte Persönlichkeiten). Eingriffe sind hier aufgrund des direkten Bezugs nach außen unter weniger strengen Voraussetzungen möglich.


Und auch dem Beitrag von andreee ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Es gibt genug andere Baustellen, auf die man sich zuerst konzentrieren sollte, bevor man neue Baustellen aufreisst, die am Ende vielleicht sogar noch größere Konsequenzen nach sich ziehen und auch vielseitig sein können, so sehr ich das Vorhaben und den Gedanken für einen sauberen Sport auch schätze und unterstütze. Ich teile hier ganz klar die Meinung von den beiden genannten Personen, die in Wirklichkeit auch sicherlich viele Fürsprecher haben, sowohl bei Elite-Spielern, als auch bei anderen Spielern.


Gruß
Matze

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"Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt." - Albert Einstein
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Gregor S. aus B.
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
28. October 2013 12:05
Registrierungsdatum: 13 Jahre zuvor
Beiträge: 20
Kicker-Matze schrieb:
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> Ich gebe daher Odysseus Recht! Was den Eingriff in
> die Privatsphäre angeht und dass da nach dem
> Motto "Der Zweck heiligt die Mittel" verfahren
> wird, ist absolut keine Dramatisierung! Das ist
> schlicht und ergreifend die simple Wahrheit, auf
> den Punkt gebracht. Ohne Übertreibung, aber auch
> ohne Untertreibung. Da muss nicht dran herum
> gedoktert werden und ruminterpretiert werden. Wenn
> es jemand nicht will, dann will er es nicht. Und
> dann -----> muss <------ eine Alternative her. So einfach ist
> das!


Falsch.
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Alex S.
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
28. October 2013 12:16
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 1.628
Matze es wird niemand gezwungen bei einem P4P Turnier mitzuspielen. Auch du nicht. Es gibt genug Challenger bei denen es aktuell keine ADK gibt. P4P ist der Veranstalter und wenn die es so wollen dann ist da so. So einfach ist das. Da muss es auch keine andere Lösung geben.

Achja und weil du auf die Gesetze zu sprechen kommst. Bei P4P Turnieren gilt das Hausrecht und dieses hat in erster Linie das Hotel und dann der Veranstalter P4P. Jetzt bin ich mal gespannt ob du dort ein passendes Beispiel findest welches dir das Recht zuspricht diese Vorgehensweise seitens P4P nicht mitzumachen aber trotzdem teilzunehmen.

Gruß,
Alex S.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.10.13 12:24.
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MrBlueDaBe
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
28. October 2013 12:19
Registrierungsdatum: 15 Jahre zuvor
Beiträge: 11
@Matze

Schön, Du kannst Gesetzestexte googlen. Aber was hat das mit der FREIWILLIGEN Teilnahme an einer Veranstaltung zu tun?

Zitat

...Da muss nicht dran herum gedoktert werden und ruminterpretiert werden. Wenn es jemand nicht will, dann will er es nicht. Und dann muss eine Alternative her. So einfach ist das! ...

Es hat doch jeder das Recht den Test zu verweigern. Es wird sicher niemand von der ADK in die nächste Toilette gezerrt und dazu gezwungen eine Urinprobe abzugeben. Wer den Test, aus welchen Gründen auch immer, verweigert muss dann halt mit den Konsequenzen wie Disqualifikation und Sperre leben.
Die Teilnahme an einem P4P-Turnier ist immer noch freiwillig und wer Teilnehmen will muss sich halt den Regeln des Veranstalters unterwerfen. Wem das nicht passt muss zuhause bleiben.
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Kicker-Matze
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
28. October 2013 12:26
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 487
Ach nee... wie oft und wie viele Forumshelden wollen das jetzt noch wiederholen?

Natürlich ist die Teilnahme an einem P4P-Turnier freiwillig! Auch den Test kann man ablehnen! Dagegen habe ich doch gar nichts gesagt. :D

Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.

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"Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt." - Albert Einstein
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