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Forum > Tischfussball > Thema

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Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung

geschrieben von ines 
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ines
Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
19. October 2013 11:25
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 211
Liebe Tischfussballspieler und Spielerinnen,

Aufgrund des immer wieder aufkommenden Verdachtes das diverse SpielerInnen ihre sportliche Leistungsfähigkeit mit unterschiedlichen illegalen Drogen oder Medikamenten steigern, wurde eine Antidoping-Komission mit mir (Ines Stihler) als Leitung gegründet.
Auf diesem Wege teile ich euch nun die getroffenen Entscheidungen und zukünftigen Vorgehensweisen im Kampf gegen Drogenkonsum und das damit verbundene Doping auf den P4P-Turnieren mit.
Der Einfachheit halber nenne ich in folgender Verfahrensordnung den „Spieler“ wobei hiermit selbstverständlich Spieler und Spielerinnen gemeint sind.

Hier der Link:

[www.players4players.de]

Grüße aus dem Allgäu,
Ines Stihler
Vorsitzende Anti-Doping-Kommission

Danke Heinrich, für deine Hilfe! :-)



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.13 15:47.
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Pusher
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
19. October 2013 11:49
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 893
Wie wird dem spieler denn mitgeteilt, dass er jetzt getestet wird?
Ich mein grad bei hotelturnieren kann es sein, dass man sich aufs zimmer zurückzieht oder in darmstadt ins vapianon geht.. Da sind so 45 minuten schnell mal vorbei.
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Mirjam
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
19. October 2013 13:56
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 1.502
Hi,

ich habe eine Frage bzgl. der Abwendbarkeit einer Sperre bei Verweigerung eines Urintests.
Wenn man sich weigert, wird der Test als "positiv" ausgelegt, habe ich verstanden. Neben der Disqualifakktion aus dem laufenden Wettbewerb, hat man eine Sperre zu erwarten.

Nehmen wir an, man macht anschließend einen "negativen" Bluttest beim Hausarzt. Das dürfte zu spät sein, nehme ich an? Besteht die Möglichkeit, dass die Polizei einen mitnimmt, um einen Bluttest zu machen, wenn man sich mich weigert, einen Urintest vor Ort abzugeben, wenn man das unbedingt möchte? Ich weiß nicht, ob das rechtlich/praktisch möglich ist. Falls das geht und der Bluttest fällt dann negativ aus, könnte man damit dann die Sperre abwenden und somit nur vom laufenden Wettbewerb ausgeschlossen werden, wie es bei einem falschen Urintestergebnis auch gemacht würde?

Sorry, dass ich mit "Sonderwünschen" nerve, aber der Punkt ist für mich nicht eindeutig in der Verfahrensordnung. Ich vermute, dass ich nicht "spaßeshalber" die Polizeit einschalten darf, aber ich finde dazu nichts Eindeutiges im Internet.

Bzw. ich verstehe es so, dass bei einer Weigerung eben nicht die Polizeit gerufen würde. Die Frage ist, ob man darum bitten könnte, ohne dass es eine fette Rechnung für "Privatvergnügen" nach sich zieht.

LG

Mirjam
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ines
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
19. October 2013 15:56
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 211
@pusher
Es wird dem Spieler persönlich mitgeteilt das er getestet wird. Die Zeit "läuft" natürlich erst wenn die Person aufgefunden wurde. Spätestens wird ein "nicht Aufindbarer" bei der Preisgeldauszahlung angesprochen.

@mirjam
Ich glaube zu verstehen was du meinst...
Wer nicht mit Mitgliedern der ADK urinieren gehen möchte, möchte eventl. lieber von der Polizei Blut abgenommen bekommen.
Das geht leider nicht, da würden dann bestimmt viele drauf bestehen und das kann die Polizei nicht leisten und ist auch nicht dazu verpflichtet. Nur wenn Drogen im Spiel sind kommen diese.

Grüße Ines
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Mirjam
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
20. October 2013 02:21
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 1.502
Oki, dachte ich mir schon. Vielen Dank!

LG
Mirjam

ines schrieb:
-------------------------------------------------------
...
> @mirjam
> Ich glaube zu verstehen was du meinst...
> Wer nicht mit Mitgliedern der ADK urinieren gehen
> möchte, möchte eventl. lieber von der Polizei
> Blut abgenommen bekommen.
> Das geht leider nicht, da würden dann bestimmt
> viele drauf bestehen und das kann die Polizei
> nicht leisten und ist auch nicht dazu
> verpflichtet. Nur wenn Drogen im Spiel sind kommen
> diese.
>
> Grüße Ines
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ryu&ken
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
20. October 2013 12:31
Registrierungsdatum: 20 Jahre zuvor
Beiträge: 128
Hallo zusammen, zuerst mal finde Ich das super, das es endlich so eine Kommission geben wird...

Habe aber trotzdem eine Frage, und zwar weiß ich jetzt nicht wie lange nach dem Konsum illegaler stoffe, Spuren im Urin zu finden sind?

Das heißt nehmen wir mal an Spieler a , zieht sich Dienstag ne line, kommt dann Samstag aufs Turnier, kommt ins Preisgeld, und wird dann positiv getestet...

Wie kann man mit Sicherheit sagen, ob es von Vortagen ist oder vom Turniertag!!!

Mir ist es egal was sich Leute daheim alles reinziehen! Nur als klar Stellung !

Danke im vorraus
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Hettich
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
20. October 2013 12:36
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 73
Hallo Ines,

ich finde folgenden Punkt etwas unfair:
11.
Haftungsausschluss bei negativer B-Probe
Falls die Polizei feststellt, dass der Spieler nicht unter Drogeneinfluss steht, kann der Spielbetrieb
wieder regulär aufgenommen werden. Für ein eventuelles Ausscheiden aus einem laufenden
Wettbewerb – da keine Pause für eine »Drogenscreening« durch die Polizei eingelegt werden
kann – kann P4P jedoch nicht haftbar gemacht werden. Es ist jeder Spieler selbst dafür verant
-
wortlich, keine Stoffe zu sich zu nehmen, welche die Urinteststreifen beeinflussen können.


Frage/Anmerkung:
Das heißt wenn ein Spieler nen fehlerhaften Teststreifen erwischt, und er wärend der Polizeilichen "negativen" Probe,
mehrmals aufgerufen wird, damit verliert und möglicherweise ausscheidet, hat er Pech gehabt?
Die Polizei wird sicherlich nicht warten bis jemand sein Spiel beendet hat und der gleichen...

Ich persönlich bin der Meinung das ein Spieler für den Zeitraum des polizeilichen Tests für das aufrufen von Spielen gesperrt sein sollte. Da es ja nur vereinzelte Personen trifft verteilt auf verschiedene Zeiträume, kommt es auf diesen Zeitversatz auch nicht an.
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Benedikt
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
20. October 2013 12:36
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 173
das kann der betreffende spieler ja auch mal selbst googeln.

[www.drugcom.de]

________________________________________________
Zitieren: [ quote=Name]...[ /quote] ohne LZ



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.10.13 12:37.
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Kicker69
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
20. October 2013 12:53
Registrierungsdatum: 13 Jahre zuvor
Beiträge: 112
Mich würde mal interessieren, ob das ganze überhaupt mit der Polizei abgesprochen wurde....
Es ist nämlich doch so, dass der Konsum von illegalen Drogen durchaus erlaubt ist. Lediglich der Besitz von illelalen Drogen fälltunter das Strafrecht. Natürlich ist der Konsum z.b. Auch in Zusammenhang mit Autofahren verboten, klar. Aber die Verletzung des Hausrechts von p4p ist der Polizei sicher Latte, das ist doch Privatrecht, oder?

Deshalb, die Motivation der Polizei irgendwelche "nachtests" durchzuführen, wird aufgrund mangelndes Interesses wg. Fehlender Strafbarkeit wohl gering sein....

Könnt ich mir zumindest vorstellen....
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Benedikt
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
20. October 2013 19:04
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 173
wer trägt eigendlich die Kosten, wenn die Polizei eingeschaltet wird? p4p, der Betroffene, Steuermittel? Und wer trägt die Kosten, wenn ein Spieler bei Eintreffen der Polizei nicht auffindbar ist?

________________________________________________
Zitieren: [ quote=Name]...[ /quote] ohne LZ
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Kicker69
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
20. October 2013 20:15
Registrierungsdatum: 13 Jahre zuvor
Beiträge: 112
Benedikt schrieb:
-------------------------------------------------------
> wer trägt eigendlich die Kosten, wenn die Polizei
> eingeschaltet wird? p4p, der Betroffene,
> Steuermittel? Und wer trägt die Kosten, wenn ein
> Spieler bei Eintreffen der Polizei nicht
> auffindbar ist?

Na der Betroffene natürlich....wie bei nem führerscheinvergehen auch....dass mit dem nicht angetroffen zielt in die selbe Richtung wie meine Frage vorher....
Da KEINE prinzipielle Straftat vorliegt...wird die Polizei wohl eeeh kaum auftauchen.....das ganze ist ne private Sache der P4P....solange nicht der tatsächliche "Besitz" nachgewiesen wird.....

Aber vieleicht äußert sich ja einer der "Kommission" ja mal dazu
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ines
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
20. October 2013 21:04
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 211
@ryu & ken
Bei THC machen wir das ja genau aus dem Grund (der langen Nachweißbarkeit) so wie wir es machen.
Die anderen Stoffe die uns wichtig währen (da sie vorteilsverschaffend sind) wie Kokain, Amphetamine und deren Derivate, bauen sich deutlich schneller ab. So dass es in deinem Bsp. von Dienstag bis Samstag erledigt sein sollte.
Prinzipiell ist es mir egal wer in seiner Freizeit welche Drogen einnimmt. Wer aber Leistungssport machen will (mit Preisgeldern und Titeln wie "Weltmeister" etc.) der sollte sich ab jetzt seines Konsumes und der Verantwortung vor einem Turnier Drogen einzunehmen sowie der drohenden Konsequenzen, klar sein. Wir verlangen ja nichts unmenschliches, diese Drogen sind Illegal. Wenn bspw. jemand Auto fährt und sein Kokain im Blut ist noch Nachweisbar hat er auch ein Problem, genau gleich ist es bei uns jetzt auch, jeder muss selbst Verantwortung für seinen Konsum übernehmen. Bei THC machen wir da schon eine große Ausnahme.

@Hettich
Natürlich wäre es in diesem krassen angenommenen Fall "unfair". Aber ich kann dir versichern das im Falle einer positiven Testung der Test wiederholt und überprüft wird. In meinem Beruf mache ich diese Testungen seit 12 Jahren mit den Urintests die wir auch verwenden werden, diese sind hochwertige exakte Produkte. In diesen 12 Jahren habe ich nicht einen falschen Ausschlag erlebt, alles was ich positiv getestet habe wurde bei der Blutentnahme bestätigt. Falls aber diese unwahrscheinliche Fall eintreten sollte muss P4P abgesichert sein, "einen Tod müssen wir sterben" und das sage ich selbst als Spielerin! Denn es könnte ja auch mir passieren. Aber das ist der Preis für einen weitestgehend Drogen/Doping freien Sport so wie es jetzt von uns geplant ist. Auch bei der Wada werden Sportler gesperrt die Schwören nichts eingenommen zu haben, bei uns wäre der "Worst Case" nur an einem Tag auf einem Turnier mit einem Ausscheiden verbunden, bei der Wada können solche Sperren Monate oder Jahre gehen. Insgesamt steht das "Preis-Leistungsverhältnis" gut, wie ich finde.

@Kicker69
Ja es Äußert sich mal einer von der Kommission dazu, es soll ja auch Menschen geben die nicht immer Zeit haben am Internet zu sitzen wie mich. Bisher habe ich mich bemüht alles zu beantworten, hier im Forum, per E-mail und per PN.

@ alle Restlichen
Also ich habe die Spielererklärung gemeinsam mit einem Sportanwalt erstellt und es sind alle Vorgehen (Inkl. der Polizei) geklärt worden. Daher könnt ihr sicher sein das dieses Vorgehen rechtlich korrekt, abgesichert und umsetzbar ist.

Was die Kosten angeht, wenn jemand positiv getestet wird und ehrlich sagt, er habe Konsumiert und er möchte nicht das wir die Polizei informieren, können wir dies auch unterlassen, es ist dann allerdings klar das der Spieler seine Sperre akzeptieren muss und rechtlich keine Handhabe gegen die Sperre hat. Daher wäre es in so einem Fall nicht nötig die Polizei zu benachrichtigen und es entstünden auch keine Kosten.

Grüße,
Ines Stihler
Vorsitzende A-D-K



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.10.13 21:06.
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Kicker69
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 00:10
Registrierungsdatum: 13 Jahre zuvor
Beiträge: 112
@ines:

Sorry, wenn das "drängelig" rüberkam, so war das gar nicht gemeint....
Aber zu meiner Frage, ist das also so, das man bei "reinem Konsum" die Polizei verständigen kann?

Versteh ich halt nich so ganz, da Konsum an sich nix illegales ist, von daher wär es ganznett wenn das mal erklärt würde.....Will ja was dazu lernen...ganz konkret: meine Schwester ist bei dem grünen Verein, und die meinte dazu, das des ja gar nicht zu schaffen wär, wenn jeder private Verein oder hinzkunz bei mehr oder weniger konkretem Verdacht auf Konsum die Kollegen bemühen würde.....weil, nochmal, Konsum, solang er nicht in Zusammenhang mit Besitz oder Verkehr steht, erstmal Null strafbar ist.

Will's ja nur mal erklärt haben......
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Jens
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 01:47
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 265
>
> @Hettich
> Natürlich wäre es in diesem krassen angenommenen
> Fall "unfair". Aber ich kann dir versichern das im
> Falle einer positiven Testung der Test wiederholt
> und überprüft wird. In meinem Beruf mache ich
> diese Testungen seit 12 Jahren mit den Urintests
> die wir auch verwenden werden, diese sind
> hochwertige exakte Produkte. In diesen 12 Jahren
> habe ich nicht einen falschen Ausschlag erlebt,
> alles was ich positiv getestet habe wurde bei der
> Blutentnahme bestätigt. Falls aber diese
> unwahrscheinliche Fall eintreten sollte muss P4P
> abgesichert sein, "einen Tod müssen wir sterben"
> und das sage ich selbst als Spielerin! Denn es
> könnte ja auch mir passieren. Aber das ist der
> Preis für einen weitestgehend Drogen/Doping
> freien Sport so wie es jetzt von uns geplant ist.
> Auch bei der Wada werden Sportler gesperrt die
> Schwören nichts eingenommen zu haben, bei uns
> wäre der "Worst Case" nur an einem Tag auf einem
> Turnier mit einem Ausscheiden verbunden, bei der
> Wada können solche Sperren Monate oder Jahre
> gehen. Insgesamt steht das
> "Preis-Leistungsverhältnis" gut, wie ich finde.


An dieser Stelle möchte ich mal weitere 11 Jahre Berufserfahrung in den Topf werfen, mit der gleichen Erfahrung eben, dass diese Tests sehr präzise und zuverlässig sind.
Mögliche Fehlerquellen sind uns bekannt und werden bei einer eventuellen positiven Testung auch berücksichtigt, sodass niemand fürchten muss, falsch getestet worden zu sein.
Letztlich geht es darum, zu beweisen, dass wir eine "saubere" Szene sind, in der keine Drogen genommen werden. Das ist im Interesse Aller, die den Sport leidenschaftlich betreiben und sich um ein positives Image bemühen möchten.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.10.13 01:54.
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Benedikt
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 09:24
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 173
Ich gehe mal davon aus, dass diese Verfahrensordnung schon ab jetzt gilt. Dann wäre sicherlich ein Hinweis auf deren Existenz in einer überarbeiteten Ausschreibung der DM ganz gut. Es guckt ja nicht jeder hier ins Forum rein.
Gut wäre meiner Meinung nach auch, wenn auf der Homepage nicht beide Verfahrensordnungen (Schiedskomission und AD-Komission) mit dem gleich benannten Link "Verfahrensordnung" bezeichnet sind.

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MiguelS
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 09:40
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 120
Interessanter Einwand, den ich gerade hörte..
Nehmen die betroffenen Spieler sich da nicht einfach ein Döschen sauberen Urin mit aufs Turnier?
Edit: Hab natürlich gelesen, dass da Begleitpersonen mitgehen, aber gehen die wirklich mit in die Kabine rein bzw. kann da wirklich sichergestellt werden, dass die nicht aus der Hosentasche ein Gefäß mit Urin holen?

Außerdem kann ich die Einwände von Hettich verstehen. Habe von sowas natürlich überhaupt keinen Peil, kann mir auch vorstellen, dass es nicht ausreicht vorher ein Mohnbrötchen zu essen. Allerdings klingt für mich jetzt ein Satz wie "Es ist jeder Spieler selbst dafür verantwortlich, keine Stoffe zu sich zu nehmen, welche die Urinteststreifen beeinflussen können." danach, dass ich jetzt erstmal eine ausführliche Literaturrecherche darüber machen muss, welche Stoffe in Lebensmitteln einen Urinstreifen beeinflussen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.10.13 09:59.
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Benedikt
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 10:00
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 173
Die Durchführung der Urinprobe ist extra deswegen unter Aufsicht (Verfahrensordnung erstmal durchlesen macht Sinn).

Ich denke mal in normalen Lebensmitteln (außer vllt Mohnkuchen) ist nichts drin, bei Medikamenten sieht das anders aus, Hustensaft ist laut Google-Suche schon kritisch, Antibiotika ebenso.

Wäre es möglich, dass ihr in eine unverbindliche Infoseite erstellt oder verlinkt, was man nicht essen und trinken sollte?

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gunni
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 10:00
Registrierungsdatum: 14 Jahre zuvor
Beiträge: 326
Kicker69 schrieb:
-------------------------------------------------------
> @ines:
>
> Sorry, wenn das "drängelig" rüberkam, so war das
> gar nicht gemeint....
> Aber zu meiner Frage, ist das also so, das man bei
> "reinem Konsum" die Polizei verständigen kann?
>
> Versteh ich halt nich so ganz, da Konsum an sich
> nix illegales ist, von daher wär es ganznett wenn
> das mal erklärt würde.....Will ja was dazu
> lernen...ganz konkret: meine Schwester ist bei dem
> grünen Verein, und die meinte dazu, das des ja
> gar nicht zu schaffen wär, wenn jeder private
> Verein oder hinzkunz bei mehr oder weniger
> konkretem Verdacht auf Konsum die Kollegen
> bemühen würde.....weil, nochmal, Konsum, solang
> er nicht in Zusammenhang mit Besitz oder Verkehr
> steht, erstmal Null strafbar ist.
>
> Will's ja nur mal erklärt haben......

Illegale Drogen in einem sportlichen Wettbewerb zu nehmen, könnte rein rechtlich Betrug sein.
Bin da kein Experte, aber irgendwas isses bestimmt ;)

Was mir in der Doping-Regelung fehlt: Was passiert eigentlich, wenn die Polizei ablehnt zu kommen oder einfach nicht kommt?

In dubio pro reo ist nicht, oder?

Wenn ich diese Drogen nehmen würde, würde ich dich glatt drauf verzichten, dass jemand deshalb auch noch die Polizei holt.
Also könnte man doch wenigstens davon ausgehen, dass wenn jemand das Risiko eingeht, die Polizei einzuschalten, dass er dann auch irgendwie davon überzeugt ist, unschuldig zu sein, oder?


Wird dann eigentlich bei der P4P-DM schon getestet?
Wollte eh nicht kommen, aber vielleicht kann ja der eine oder andere sein Ticket noch zurückgeben oder verticken.

Außerdem fehlt in der Regelung noch ein Stichwort zu Doppelpartnern.
(nur um euch abzusichern)

Wird dann bei den DTFB-Wettkämpfen ab Januar auch kontrolliert?
Fände ich für die Buli-Relegation ja ganz sinnvoll.

ines schrieb:
-------------------------------------------------------
> @Hettich
> Natürlich wäre es in diesem krassen angenommenen
> Fall "unfair". Aber ich kann dir versichern das im
> Falle einer positiven Testung der Test wiederholt
> und überprüft wird. In meinem Beruf mache ich
> diese Testungen seit 12 Jahren mit den Urintests
> die wir auch verwenden werden, diese sind
> hochwertige exakte Produkte. In diesen 12 Jahren
> habe ich nicht einen falschen Ausschlag erlebt,
> alles was ich positiv getestet habe wurde bei der
> Blutentnahme bestätigt. Falls aber diese
> unwahrscheinliche Fall eintreten sollte muss P4P
> abgesichert sein, "einen Tod müssen wir sterben"
> und das sage ich selbst als Spielerin!

In der Verfahrensordnung klingt das aber trotzdem ziemlich ruppig:
"Es ist jeder Spieler selbst dafür verantwortlich, keine Stoffe zu sich zu nehmen, welche die Urinteststreifen beeinflussen können."

Wenn solche Stoffe tatsächlich ein Probblem sind, wäre es nett, wenn ihr da ne Liste zu veröffentlichen würdet.

Falls das Problem eher theoretisch existiert - kein Fehltest in zwölf Jahren - dann fände ich es gut, wenn P4P hier das Risiko schultert und den Spieler entlastet.


Gruß,
Gunni (drogen- und preisgeldfrei)
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MiguelS
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 10:12
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 120
Benedikt schrieb:
-------------------------------------------------------
> Die Durchführung der Urinprobe ist extra deswegen
> unter Aufsicht (Verfahrensordnung erstmal
> durchlesen macht Sinn).

Danke für den Hinweis, das Lesen Sinn macht und Sorry, dass nicht jeder so Konfirm im Umgang mit Drogentests ist wie du. Ging mir um die praktische Umsetzung. Macht ja für mich keinen Sinn, wenn die, die Drogen nehmen, wissen, wie sie es umgehen und die die keine Drogen nehmen einfach nur Mehraufwand für nix haben ;)

Hab wie gesagt damit keine Erfahrung und bin deshalb was das angeht vielleicht auch bisschen grün hinter den Ohren..


Edit: Ok, ok zeihe meine Frage zurück. Glaube ja jetzt, dass die Dopingkommision gegebenenfalls beim Abschütteln hilft.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.10.13 10:18.
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Benedikt
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 10:27
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 173
Ich habe momentan etwas Zeit über und nutze Google, um mein Wissen auf zu bessern.

________________________________________________
Zitieren: [ quote=Name]...[ /quote] ohne LZ
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MiguelS
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 10:37
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 120
Ups.. Das mit dem Sinn des Lesens war in der Tat etwas ironisch gemeint, das mit der Konfirmität bzgl. Drogentests sollte aber ernst gemeint sein und keinesfalls eine Rechtfertigung bewirken :/
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Gregor S. aus B.
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 11:19
Registrierungsdatum: 13 Jahre zuvor
Beiträge: 20
Für alle die wenig Erfahrung mit dem Umgehen von Doping-Tests haben:

[www.spiegel.de]


Viel Spaß beim Lesen :)
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ines
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 14:27
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 211
@Kicker69
Dein Interesse in allen Ehren, dieses Vorgehen hat unser Sportanwalt geregelt und abgeklärt. Auf welcher Gesetzesgrundlage dies nun beruht kann ich dir nicht sagen, darum habe ich ja einen Fachmann dazu engagiert. Ich bin der Meinung du hast alle Informationen die du als Spieler dazu benötigst erhalten.

@Benedikt
guter Hinweis mit der "Öffentlichmachung", ich frag mal Heinrich ob das geht.

@MiguelS
Ich nehme an das mit "Abschütteln" ist ironisch gemeint, aber ich möchte dazu klar sagen, das niemand von uns berührt wird.

@MiguelS @Benedikt
Mohn kann in größeren Mengen (mal ein paar Mohnkuchen essen) den Morphin Test positiv beeinflussen (habe ich noch nie erlebt aber die Literatur gibt dies an). Daher sollten Tatsächlich die Spieler auf Mohnprodukte verzichten.

Die Regelung gilt ab der Deutschen, (nur bei P4P) daher werden wir auf der Deutschen auf die Morphin Testungen verzichten, da der Zeitraum zu kurz ist alle Spieler darüber zu informieren das sie mit Mohn vorsichtig sein sollen. Ebenso mit Hustensaft der Codein enthält, dies ist ein Morphin Abkömmling der die Teststreifen auch Positiv beeinflussen kann. Ist aber ebenfalls verschreibungspflichtig.
Ihr geht also alle auf Nummer sicher wenn ihr für alle Medikamente die ihr vom Arzt bekommen habt und die letzte Zeit vor dem oder auf dem Turnier eingenommen habt, das Rezept bei euch tragt. Auch Antibiotika ist Rezeptpflichtig.

@Gunni
Mir haben in meinem Beruf schon unzählige drogenabhängige Patienten ins Gesicht gelogen, dass sie nichts eingenommen haben, sogar noch nachdem der Urin oder das Blut bei uns oder bereits abgeschickt war. Daher vertraue ich nie darauf, dass jemand clean ist, auch wenn er mit Bluttests etc. einverstanden ist (in unserem falle wenn er damit einverstanden ist das die Polizei kommt.) "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" oder wie es bei uns immer hieß "Jonny Controlletti" kommt vorbei.

Ich verstehe auch wie du denkst, das P4P das Risiko für einen eventuellen fehlerhaften Test selbst tragen soll.
Ich habe auch mit dem Anwalt und dem Vorstand alles an Möglichkeiten durchgespielt, man muss es aber einfach in der Relation sehen. Falls ein Spieler einen fehlerhaften Teststreifen erwischt und auch noch alle folgenden Test fehlerhaft sein sollten sodass wir die Polizei einschalten, fällt der Spieler maximal für diesen einen Tag aus den Bewerben heraus, ist das Ergebnis dann negativ, kann er - je nach Uhrzeit - event. noch an späteren Bewerben Teilnehmen oder kann maximal wieder am nächsten Tag starten.
Wenn jetzt P4P die Haftung dafür übernimmt, könnte ein Rechtsstreit mit Gerichtsverhandlung, Schadensersatzforderungen etc. dabei herauskommen. Wenn wir jetzt in die extremen gehen, könnte P4P dadurch finanziell so geschädigt werden das es den Verein nicht mehr geben könnte... mal ganz schwarz gemalt. Da sollte es doch jedem cleanen P4P Spieler lieber sein, wenn es den unwahrscheinlichen Worst Case gibt das er einen Turniertag verpasst.

Regelung zum Doppelpartner: Der Partner kann bei seinem disqualifizierten Partner Schadensersatz einfordern, nicht bei P4P, denn dies ist durch die Spielervereinbarung klar gehandhabt, das jeder selbst für seinen Drogenkonsum verantwortlich ist.

@Allgemein
Ich verstehe das ihr alle danach strebt, das die kleinen Wehrmutstropfen dieser Verfahrensordnung auch noch aufgehoben werden (Ich habe ja selbst lange daran gearbeitet und danach gesucht). Diese sind aber leider nötig um das gesamte Konzept aufrecht und durchführbar zu erhalten, wie ich oben schon sagte ich finde die "Wehrmutstropfen" sehr klein im Vergleich zu dem riesengroßen Gewinn, den wir dadurch erhalten werden. Und wie ihr bei der Wada sehen könnt, bewegen wir uns noch in keinster Weiße an diesen extremen, was Verbote, Lebensqualitätseinschränkungen oder Strafen angeht.

Ich sage es nochmals: Das perfekte Vorgehen das alle zufrieden stimmt, gibt es nicht. Der Preis für einen weitestgehend drogenfreien Sport ist nun mal dieser.


Grüße,
Ines Stihler
Vorsitzende A-D-K



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.10.13 16:53.
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thebodygroove
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 14:58
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 977
Ein wichtiger Schritt!

Wie werden denn die Testkandidaten ausgewählt? In der Verfahrensordnung steht was von 10-30 Tests bei den Preisgeldgewinnern, aber wie entscheidet sich, wer genau getestet wird? Wird das ausgelost?

.
..................................................................
>>> ..Kickern in Köln - Facebook-Gruppe ..<<<
.
.
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Mirjam
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 16:35
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 1.502
"Wird dann bei den DTFB-Wettkämpfen ab Januar auch kontrolliert?"

Nein.
P4P und DTFB sind voneinander unabhängige Organisationen mit jeweils eigenständigen Satzungen, so dass auch in diesem Bereich keine Korrelation besteht.

Ich schrieb an anderer Stelle schon, dass es Ziel des DTFB ist, die offizielle Anerkennung von Tischfußball als Sport in Deutschland zu erreichen. ITSF und DTFB haben den Anti-Doping Code der Wada anerkannt. (Wada Code: "Zur Förderung der fundamentalen Werte des Sports, wie beispielsweise des „Grundrechts“ der Athleten auf Teilnahme an dopingfreiem Sport und der Förderung der Gesundheit, Fairness und Gleichbehandlung der Athleten" usw.) Rausch- und Dopingmittel sind im ITSF/DTFB-Spielbetrieb sowieso schon lange verboten.

Die praktische Durchsetzung des Wada Codes liegt in vergleichsweise ferner Zukunft. Davon unabhängig wird es mit Sicherheit davor schon Drogentests auf DTFB/DTFL Veranstaltungen geben, um das Rauschmittelverbot entsprechend besser durchsetzen zu können. Die Form der praktischen Handhabung wird sich an den Ressourcen und organisatorischen Gegebenheiten des DTFB und dessen Wettkampfstrukturen orientieren, die ebenfalls nicht zu P4P identisch sind.


Nachdem der DTFB bzgl. solcher Regularien (z. B. Sportkleidungspflicht) bisher strikter oder schneller als P4P zu sein schien, bin ich dankbar für die Arbeit, die nun in Form der ADK geleistet wird, weil wir voraussichtlich die Möglichkeit haben, in diesem wichtigen Bereich von der Kommission zu lernen.

Momentan liegt kein Grund vor, deswegen möglicherweise überhastet zu raegieren, aber ich sehe die Chance, dass die Erfahrungen von P4P auch "uns" helfen könnten, schneller einen Weg für uns zu finden, der uns in jeder Hinsicht machbar erscheint.


Ich persönlich möchte mich direkt noch einmal an dieser Stelle bei Ines und den anderen Mitgliedern der ADK bedanken, die mir seit einiger Zeit sehr geduldig Fragen beantworten und meine Bedenken "lindern".
Da ich zu der gesellschaftlichen Randgruppe gehöre, denen persönliche Freiheiten und Persönlichkeitsrechte, Datenschutz etc. enorm wichtig sind (was heutzutage u. U. gerne "paranoid", "militant" oder "terrorverdächtig" genannt wird) ;-) und deswegen zwar die Notwendigkeit der Tests sehe, aber mit den praktischen Details innerlich sehr zu kämpfen habe, hilft es mir gerade wirklich, dass die Mitglieder der Kommission die Muße haben, sich mit meinen Fragen zu befassen. Mit ihrer Kompetenz und der Berufserfahrung, die sie in diesen Dingen haben, helfen sie mir Wege für "unsere" Veranstaltungen zu erkennen, mit denen Leute wie ich voraussichtlich umgehen können und die für uns praktikabel erscheinen.

LG

Mirjam
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Master_Skull
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 16:59
Registrierungsdatum: 19 Jahre zuvor
Beiträge: 136
Ich würde es begrüssen wenn Drogentests nicht erst bei Spielern vorgenommen werden die Preisgeldträger geworden sind.
Vielleicht sollte dort ein höherer Prozentsatz getestet werden, aber wenn schon Tests dann sollte es auch potentiell jeden treffen können.

Ich würde mich sehr ärgern wenn ich vor erreichen der "Preisgeldnähe" von gedopten aus dem Rennen gekick(er)t werde, diese aber im Anschluss vor erreichen eines Preisgeldes von jemand anderen rausgekickt werden (vielleicht weil die Drogen nicht mehr gewirkt haben?) und somit ich allein Opfer wurde.
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Pusher
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 18:12
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 893
Master_Skull schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich würde es begrüssen wenn Drogentests nicht
> erst bei Spielern vorgenommen werden die
> Preisgeldträger geworden sind.
> Vielleicht sollte dort ein höherer Prozentsatz
> getestet werden, aber wenn schon Tests dann sollte
> es auch potentiell jeden treffen können.
>
> Ich würde mich sehr ärgern wenn ich vor
> erreichen der "Preisgeldnähe" von gedopten aus
> dem Rennen gekick(er)t werde, diese aber im
> Anschluss vor erreichen eines Preisgeldes von
> jemand anderen rausgekickt werden (vielleicht weil
> die Drogen nicht mehr gewirkt haben?) und somit
> ich allein Opfer wurde.

Ich denke mal, dass die ADK hauptsächlich als Abschreckung dienen soll, sodass es garnicht so weit kommt.
Ich mein, man sollte auch nicht zu viel erwarten. Erst mal kosten diese drogentests nur, p4p hat also finanziell gesehen nur nachteile. Wenn man jetzt schon wesentlich früher drogentests machen würde, würden die kosten explodieren..
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Speddy Gonzales
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 22:12
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 357
Ich danke P4P für die rasche Umsetzung, lange habe ich und andere Drogentests gefordert.

@Puscher: Ich hoffe das Positivgetestete die Kosten für den Test auch tragen müssen.

Ich vertraue der Komission, dass Sie nicht blind links leute testen die eh nix nehmen, sondern Ihre jahrelange Erfahrung mit diesen Personen nutzen um die Richtigen zu testen.
Ich denke das der Blick dafür schon lange gesetzt wurde.

Ich hoffe das die Plätze 1-5 in den Offenen Disziplinen immer getestet werden und in den unteren Disziplinen Stichprobenartiger!

Mich darf die Komission gerne auf jedem Turnier testen, falls ich noch mal zugelassen werde. ;)

LG Robin
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Speddy Gonzales
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 22:17
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 357
Ach und noch was:

Ich hoffe das die jenigen die Drogen nehmen einfach zuhause bleiben, dass es überhaupt keine Positiven Tests geben muss.
Tut uns allen und dem Sport einen Gefallen und versucht es einfach Ehrlich oder überhaupt nicht mehr.

Keine Macht den Drogen!


LG Robin
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Dominikb
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
21. October 2013 23:09
Registrierungsdatum: 15 Jahre zuvor
Beiträge: 64
Wenn der Deutsche Meister nachträglich positiv getestet wird, rutschen alle unteren Plätze einen Platz nach oben, richtig?
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Jens
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 00:00
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 265
Eher nicht :D
Dann ist einfach nur der erste Platz nicht besetzt. (Peinliche Vorstellung, übrigens ;) )
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Dominikb
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 00:37
Registrierungsdatum: 15 Jahre zuvor
Beiträge: 64
Ernsthaft? Das heißt ich (wohl eher nicht) verliere im OE gegen einen nachweislichen "Betrüger" und werde dann nicht, wie auch in anderen Sportarten üblich, zum Meister ernannt? Das ist krass... Aber so hätte man natürlich die kosten für die Tests wieder raus. Na wenn sich da das teilen des Preisgeldes nicht wieder mehr durchsetzt...
Find die ganze Aktion ja insgesamt extrem begrüßenswert, aber wenn dann nichtmal für die direkt betroffenen und ehrlichen Spieler ein Vorteil entsteht hemmt das meine Freude doch ein wenig.

Und der neue Weltmeister ist - niemand! So erledigt sich das dann auch mit der Geheimhaltung von selbst...

Sorry, nicht falsch verstehen. Finde das wie gesagt sehr gut, allerding wie jede Veränderung noch etwas ungewohnt :)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.13 09:38.
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Kicker-Matze
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 10:50
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 487
Hallo,

das ist ja eine rundum gute Sache! Nachdem ich nun die Beiträge gelesen habe und auch die Verfahrensordnung dazu, habe ich aber auch mal noch 'ne Frage.

Die Urinprobe soll ja unter Aufsicht abgegeben werden. Also, verstehe ich das richtig? Wenn man das tut, steht einer von der ADK direkt daneben, sodass er "alles" sehen kann? Es ist ja nicht unbedingt so, dass das ein unfassbar schrecklicher Vorgang wäre, aber dennoch gibt es Leute, wie mich zum Beispiel, die das als unglaublich störend empfinden! Weiß auch nicht, wie ich das erklären soll, aber ich denke es ist klar, was gemeint ist und wie.
Besteht dann nicht die Möglichkeit, dass die Aufsicht dann einfach kurz vor der Klokabine wartet, während der zu Testende seine Probe fertig macht? Der erwähnte Betrug, durch das Vertauschen mit einer eigens mitgebrachten sauberen Probe könnte doch dadurch vermieden werden, dass man vorher dem zu Testenden die Möglichkeit einräumt, die Taschen zu leeren oder sich durchsuchen zu lassen. So ein Behältnis ist zwar klein, aber schon groß genug, dass es in 'ner Hosentasche sicherlich auffallen würde! Mir wäre es jedenfalls lieber, wenn ich vor den Augen eines "Prüfers" die Taschen leer räumen oder dass der jenige mich kurz "abtastet" oder so, als wenn mir jemand beim Urinieren zugucken würde, was ich einfach sehr ungangenehm fände!

Wäre dankbar für 'ne kurze Erläuterung dazu.

Aber die Thematik an sich ist sowieso recht interessant, finde ich. Habe da selbst auch super gute Bücher zum Thema. :)

Wer es jedoch jetzt noch schafft, positiv getestet zu werden, muss schon ziemlich blöd sein, würde ich mal behaupten. Normalerweise dürften das ja dann auch alle Spieler wissen, dass es da die ADK gibt und solche Tests. Also welcher Volltrottel würde dann noch so einen Ärger riskieren? :D Aber naja, gut... Hoffentlich wird's niemals so 'n Fall geben.


Gruß
Matze

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"Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt." - Albert Einstein
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Mirjam
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 11:22
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 1.502
Hey Matze,

na, das ist ja eben das Problem... Ich zitiere mal jemanden aus der Kommission: es muss sicher gestellt werden, dass der Urin aus der Harnröhre kommt.

Das ist schon ein heftiger Eingriff in die Privatsphäre, der aber definitiv rechtlich insofern erlaubt ist, dass man sich zwar weigern darf, aber eben vom Wettbewerb ausgeschlossen werden kann. Bei einer Polizeikontrolle darf man sich zunächst mal ohne Folgen weigern und wird dann ggf. zur Blutprobe mitgenommen, die man nicht verweigern darf.

Durchsuchen darf einen übrigens wirklich nur die Polizei. Ich würde es der Kommission in dem Fall auch ausdrücklich erlauben, aber wenn sie mich bis zur Harnröhre abtasten müssten, können sie auch direkt zugucken ;-)

Ich will jetzt nicht behaupten, dass das für Männer kein Problem ist, aber ich denke, für Frauen ist die Situation, dass jemand mit in die Kabine geht, doch noch etwas befremdlicher.

Den Beitrag mit dem "Gummi-Penis" hast Du also nicht so aufmerksam gelesen? ;-) Ich fand die entsprechenden Online-Shops recht amüsant. Wenn man "Gummi-Vagina" googelt, kriegt man andere Shops angezeigt *lol*.

Sorry, ich nehme das jetzt erstmal mit meinem kranken Humor, bis ich vor Ort hoffentlich feststelle, dass das alles nicht so schlimm ist, wie ich es mir vorstelle...


Nun, wir hoffen doch alle, dass niemand positiv getestet wird. Nachdem ich bisher nicht so richtig glauben konnte, dass es echt Menschen gibt, die sich wegen Tischfußball das Gehirn und den Körper ruinieren, entwickelt sich bei mir gerade eine gewisse Wut, dass nun alle wegen dieser Leute solche Aktionen hinnehmen sollen. Bah.

Aber es ist wohl nicht zuträglich, da vorab Front gegen diese Menschen zu machen - auch nicht, sie als "blöd" zu deklarieren. Die Leute aus der ADK, mit denen ich bisher gesprochen habe, sind alle sehr sozialkompetent und gehen mit dem Thema definitiv "reifer" um. Vielleicht überlassen wir es also besser ihnen :-)

Viele Grüße

Mirjam



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.13 11:24.
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Kicker-Matze
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 11:34
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 487
Hallo,

ja, das mag ja sein, dass die damit reifer umgehen. Aber ist das echt so? Die müssen oder wollen genau sehen, dass das Urin aus der Harnröhre kommt?
Wo soll es denn sonst herkommen, wenn sichergestellt ist, dass die zu testende Person nichts mehr bei sich trägt?

Also, das finde ich schon ziemlich krass. Mir wär' das wirklich super unangenehm! Dass das höchst privat ist, ist wohl klar. Also diesbezüglich sollte man sich dann vielleicht schon nochmal Gedanken machen. Ich will sowas echt nicht machen, wenn das vermieden werden kann.

Das mit dem Gummi-Penis und so hab' ich jetzt nicht ganz gerafft. Wenn das 'ne Anspielung auf irgendwelche Werbung ist, die hier jemand rein gekloppt hat, kann ich nichts großartig dazu sagen. Ich stolper nur noch selten in dieses Forum.


Gruß
Matze

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Pusher
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 12:14
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 893
Kicker-Matze schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo,
>
> ja, das mag ja sein, dass die damit reifer
> umgehen. Aber ist das echt so? Die müssen oder
> wollen genau sehen, dass das Urin aus der
> Harnröhre kommt?
> Wo soll es denn sonst herkommen, wenn
> sichergestellt ist, dass die zu testende Person
> nichts mehr bei sich trägt?
>
> Also, das finde ich schon ziemlich krass. Mir
> wär' das wirklich super unangenehm! Dass das
> höchst privat ist, ist wohl klar. Also
> diesbezüglich sollte man sich dann vielleicht
> schon nochmal Gedanken machen. Ich will sowas echt
> nicht machen, wenn das vermieden werden kann.

dann verzichte doch einfach auf dein preisgeld :D bleibt mehr für die anderen..
was glaubst du wie das in anderen sportarten gemacht wird? im fussball passiert das gleiche.
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Mirjam
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 12:16
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 1.502
Das ist so. Sie werden das schon irgendwie so machen, dass es nicht so schlimm ist, wie wir uns das denken. Millionen von Sportlern ertragen das seit Jahren regelmäßig, weltweit.

Das Problem an den Urinproben ist eben, dass sie günstig und schnell testbar sind, sehr sehr zuverlässig funktionieren, aber bei Einhaltung der Privatssphäre leicht gefälscht werden können. Deswegen gibt es sehr viele Online-Shops mit entsprechenden Produkten.

Ich habe einen Artikel gelesen, der davon handelte, dass die Polizei vor einiger Zeit generell von Vorgesetzten dazu angehalten wurde, bei Urinproben "genauer hinzusehen", weil so viel gefälscht wurde. Deren Lieblingsprodukt war eben ein Gummi-Penis, der "sauberen" Urin enthielt. ..

Ich sag jetzt nichts mehr dazu, weil das Thema ja eigentlich nicht lustig sein sollte... aber ich hatte gestern Abend noch mit jemandem aus "meinem" WCS-Turnierleitungsteam ein erheiterndes Gespräch darüber und mein Kopf ist eben gerade noch voller "Flausen" ;-) Also, ich bin definitiv nicht dazu geeignet, solche Tests zu begleiten ;-) und bin froh, dass es Menschen gibt, die professionell damit umgehen.

Viele Grüße

Mirjam
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profichiller
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 13:11
Registrierungsdatum: 15 Jahre zuvor
Beiträge: 195
ich verstehe ehrlichgesagt das problem einiger leute hier nicht, die so tun als würde hier gerade das rad neu erfunden werden... im prinzip gibt es doch einige mehr oder weniger allgemeingültige fakten/ansichten:

- die meisten haben bock auf einen saubern sport(vorbildcharakter, medieninteresse, fairness, ...)

- die meisten haben bock auf privatsphäre(selbsterklärend)

- diejenigen die sauber sind, finden es auf der einen seite geil ein paar von den entsprechenden "experten" aus dem verkehr zu ziehen oder zumindest sie dahingehend zu animieren sich das mit dem koks etc. einfach nochmal selbst zu überlegen...
auf der anderen seite finden sie es scheiße selbst opfer dafür bringen zu müssen...

- diejenigen die sich vielleicht immerwieder mal was reinziehen, so wie andere ihre energiedrinks, haben das vielleicht bisher noch garnicht so dopingmäßig hinterfragt und ihre hemmschwelle und kritische auseinandersetzung damit beginnt evtl. jetzt mit der arbeit der ADK

- einige die sich bewusst was reinziehen, nicht weil es bisher einfach möglich war, sondern weil sie sich bewusst einen vorteil davon erhofften der sich bisher auch ausgezahlt hat, also bewusst erfolgreich gedopt haben werden sich hier und da eventuell kreative sachen ausdenken und schlupflöcher suchen um weiterdopen zu können...

soweit so gut...

leichtathletik,radsport,schwimmen, fussball,.......

es ist doch überall die gleiche diskussion und der entsprechende aufwand der zur dopingbekämpfung betrieben wird hängt meiner meinung nach eben hauptsächlich von den mitteln ab, die dafür zur verfügung stehen ...
jede aufweichung der kontrolle würde den freiheitsliebenden saubermännern/frauen zugute kommen und gleichzeitig schlupflöcher für diejenigen konstruieren die wirklich einfach nur dopen wollen(bei denen das einfache moralische bekehren nichts bringt)...

- natürlich isses für die meisten unangenehm vor jemand anderem den pimmel rauszuholen, aber im endeffekt seh ich den schaden nicht so richtig (hänselaktionen!? :D) ... ich meine beim arzt überwiegen ja dann offenbar auch in der regel die positiven argumente gegenüber dem schamgefühl...

- vermutlich wurden die ganzen ethischen fragen schon 1000emale in anderen sportarten diskutiert und jeder hat berechtigte einwände...

aber unterm strich bleibt doch folgende feststellung:

-entweder man versucht diese dopinggeschichte so professionell wie möglich zu gestallten(eingeschränkt durch finanzielle mittel) damit am ende nicht ein megaaufwand ensteht der niemandem etwas bringt außer, den leuten die wirklich dopen, welche sich somit lachend "eine saubere weste" anziehen könnten...

- oder man versucht wie bisher (vielleicht etwas energetischer :D) einfach nur an das gute gewissen der spieler zu appelieren...

..........................

offenbar hat man sich nun aus guten gründen für ersteren weg entschieden...

das einzige und zugleich das schwerste dilemma meiner meinung nach ist die frage nach der verhältnismäßigkeit!!!

-in anderen Sportarten z.B. müssen die sportler jederzeit die ADK über ihren aufenthaltsort informieren und wenn sie dort zufälligerweise nicht anzutreffen sind bekommen sie auch probleme...(vermutlich schwer umsetzbar beim kickern... :D)

-auf der anderen seite haben die meisten athleten eigene manager, trainer, gesundheitsexperten, mediziner die sie rund um die uhr betreuen, mal abgesehen davon, dass die meisten spitzensportler ihren sport komplett leben und auch davon leben...

- dies hat wiederum die folge, dass die motivation zu dopen aufgrund des "Geld-werten" vorteils und den vielfältigen möglichkeiten steigt und demgegenüber auch eine entsprechend umfangreiche kontrolle erfolgt...

- beim kickern sind diese voraussetzungen im allgemeinen eben nicht gegeben und somit sind meiner meinung nach die aufgaben der ADK abzuschrecken jedoch nicht lachhaft zu wirken...

Fazit:

Wenn man den allgemein gut nachvollziehbaren Weg geht, eine ADK(mit entsprechend geringen mitteln) in einer Randsportart zu etablieren, ist die aktuelle vorgehensweise der ADK meiner meinung nach, relativ OPTIMAL im bezug zur obenbeschriebenen VERHÄLTNISMÄßIGKEIT. wie sich das ganze entwickelt bleibt abzuwarten (ob man vielleicht wirklich am ende keinen deutschen meister hat :D, oder unschuldige irgendwelche nachteile erfahren... )

lg stefan
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profichiller
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 13:47
Registrierungsdatum: 15 Jahre zuvor
Beiträge: 195
Dominikb schrieb:
-------------------------------------------------------
...
> Find die ganze Aktion ja insgesamt extrem
> begrüßenswert, aber wenn dann nichtmal für die
> direkt betroffenen und ehrlichen Spieler ein
> Vorteil entsteht hemmt das meine Freude doch ein
> wenig.

ich meine bisher hat es dich doch vermutlich auch geärgert wenn du offensichtlich bis zum getno zugedröhnte spieler beobachten konntest und wusstest, dass man ehh nix dagegen machen kann...(mir ging es jedenfalls so)...

der vorteil für die ehrlichen spieler besteht ja nun eben gerade darin, dass erwischte spieler gesperrt werden, woraufhin sich zumindest theoretisch die wahrscheinlichkeit reduziert, dass du das nächste mal das pech hast gegen so einen rauszufliegen...:)
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thebodygroove
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 13:50
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 977
Also Sachen gibt's... Wenn man(n) in der Kneipe pinkeln geht, steht man auch oft mit entblößtem Gerät neben anderen Männern. Und Frauen gehen sowieso nie alleine aufs Klo. Also wo ist das Problem? Schon wieder bezeichnend, dass jetzt wieder Leute meinen, darüber überhaupt reden zu müssen!

.
..................................................................
>>> ..Kickern in Köln - Facebook-Gruppe ..<<<
.
.
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Mirjam
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 14:00
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 1.502
@Stefan:
Klar geht es um Verhältnismäßigkeiten. Deswegen ergeben sich eben kritische Fragen, die hier ja auch von den Mitgliedern der ADK kompetent beantwortet werden.

Ich verstehe Deine Meinung, aber ich weiß nicht genau, was Du bezwecken willst. Jeder hat wahrscheinlich ein eigenes Empfnden von Verhältnismäßigkeiten und muss basierend auf den Informationen, die er bekommt, für sich eine Entscheidung treffen. Die Infos bekommt man in diesem Fall hier aktuell. Die Frage, ob es insgesamt verhältnismäßig ist, diese Vorgehensweise in unserem Sport anzuwenden, ist ja hier gar nicht so sehr das Hauptthema, sondern eher die Beleuchtung der persönlichen Opfer im Verhältnis zum persönlichen Nutzen. Dazu gibt die ADK gerade hilfreiche Infos, wie ich finde, denn die Verfahrensordnung erklärt die Details nicht so genau, wenn man sich dieser nicht schon vorher bewusst war.

Ich wäre zwar nicht soooo überrascht, aber doch mal wieder eher angewidert, wenn hier gar keine Fragen zu dem Thema entstanden wären, weil es anscheinend dem Zeitgeist entspricht, Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte noch nicht einmal zu hinterfragen.

Und was stört Dich jetzt? Du denkst, dass die Leute, die hier Fragen haben, vorsichtshalber öffentlich klarstellen wollen, dass sie "sauber" sind und bist davon genervt, oder wie?

Viele Grüße

Mirjam



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.13 14:02.
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ines
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 14:06
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 211
@thebodygroove
"Stichprobenartig" ist die Formulierung unter welcher wir die Methode selbst bestimmen können, wie wir auswählen möchten. Momentan -zu Beginn- haben wir uns darauf geeinigt zu losen. Wenn dann aber nach mehreren Turnieren die gleiche Person zum 5x ausgelost wurde könnten wir auch "manuell" jemand anderes, der noch nicht dran war, auswählen.

@Master_skull
Auch diese Variante (alle auch außerhalb des Preisgeldes zu testen) habe ich durchgespielt, sie wäre -wie Pusher schon sagte- zu teuer und zu aufwändig. Den es geht uns ganz klar auch um Öffentlichkeitsarbeit und die Vorbildfunktion. es sollen die Preisgeld- und Titelträger -die in der Öffentlichkeit zu sehen sind, nachweislich clean sein.

@dominikb
Die Frage ob dann "Nachgerutscht" wird hat die Schiedskommission oder der Vorstand zu klären, denke ich, das ist nicht meine Sache, daher kann ich dir dazu keine Antwort geben.

@Kicker-Matze
Wie bereits öfter erwähnt, mache ich den Beruf schon alle Weile und ich habe schon bei sehr vielen Menschen -mit genau den gleichen bedenken wie du sie hast- Urin entnommen. Der ganze Vorgang ist so aufgebaut das es dem Spieler so leicht wie möglich gemacht wird, mit der neuen Situation umzugehen. Wie oben auch erwähnt, machen diesen Vorgang viele Sportler täglich mit. Beim Arzt (Frauenarzt/Urologe zeigt man sogar viel mehr als bei uns) zieht man sich beispielsweise auch aus, es liegt einfach auch an der Professionalität der Begleitung, was dieser für eine Ausstrahlung hat, wie eben beim Arzt auch. Dort sind sie Rollen auch klar verteilt, sicher schreit auch keine Frau "juhu" wenn sie zum Frauenarzt geht, aber die professionelle Haltung aller Personen macht es erträglich. Und fast alle unserer Begleiter, kommen aus medizinischen Berufen und haben Erfahrung damit.
Deine Idee mit dem Abtasten ist verständlich aber nicht umsetzbar, denn beim Abtasten berühre ich dich, was rechtlich viel schwieriger ist und sicher ist abtasten auch bei weitem nicht, auch hier habe ich schon Sachen erlebt... zudem kannst du den Urin dann immer noch mit Wasser aus der Toilettenschüssel verdünnen, was ihn auch unbrauchbar macht.

Ines Stihler
Vorsitzende A-D-K



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.13 14:19.
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Erik
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 14:09
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 389
Ich will mit Jens pinkeln gehen... trau mich aber nicht so richtig... hach, es ist aufregend und schön zugleich.... ;)

Erik
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profichiller
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 14:21
Registrierungsdatum: 15 Jahre zuvor
Beiträge: 195
@ mirjam

es ist das gute recht >aller< details zu erfragen und einige sachen davon interessieren mich selbst auch. und das mit den persönlichkeitsrechten sehe ich ebenfalls ein.

für mich stehen allerdings zwei fragen im vordergrund:

1. sollte man eine ADK beim Kickern haben?
2. Wenn ja, was soll ihre Funktion sein?

die erste Frage wurde offenbar!? nicht wirklich diskutiert, jedoch durch jahrelange erfahrung einiger, dem unmut darüber und dem wunsch etwas daran zu ändern mit JA beantwortet.

die zweite Frage habe ich zumindest für mich oben wie folgt beantwortet :
"...
- beim kickern sind diese voraussetzungen im allgemeinen eben nicht gegeben und somit sind meiner meinung nach die aufgaben der ADK abzuschrecken jedoch nicht lachhaft zu wirken... "

also wie gesagt ob man wirklich eine ADK braucht kann ich nicht mit sicherheit sagen, aber wenn man eine hat, sollte man das eben wie beschrieben wenigstens so ernst nehmen, dass der schaden dadurch nicht noch größer wird. Indem z.B. leute die bisher evtl. zu recht verdächtigt werden, durch trickserei immum werden, was meiner meinung nach eben einen noch bittereren beigeschmack hat.

also entweder, man sagt klip und klar nein zur ADK, oder man hört auf an jeder stelle zu dramatisieren...

lg
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gunni
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 14:21
Registrierungsdatum: 14 Jahre zuvor
Beiträge: 326
@ines:
Danke für die Antwort. Dann hoffen wir mal, dass P4P im Fall des Falles wenigstens kulant ist ;)

@Matze:

Wenn die Anti-Drogen-Kommission sicher sein will, dass Du nichts zum Drogentest reinschmuggelst, müssen sie auch in Deinem Popo nachschauen. Das ist bestimmt deutlich unangenehmer, als wenn jemand ein paar Sekunden auf Deinen Penis glotzt.

Noch nie nach dem Sport nackt mit anderen geduscht?
Ganz zu schweigen von Nacktbaden ... ist wirklich kein großes Ding ...
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Links-Lang-Lopez
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 15:04
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 467
gunni schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ganz zu schweigen von Nacktbaden ... ist wirklich
> kein großes Ding ...

#YOLO
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steph4n
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 15:10
Registrierungsdatum: 14 Jahre zuvor
Beiträge: 113
"Der ADK-Aufsichtsbeamte hat sich vor der abzugebenden Probe von dem ordnungsgemäßen Zustand des Probenabgabeorganes und der zwei Kugeln überzeugt."

ist ja wie beim lotto ... fehlt nur noch die urinproben-fee :-)))
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Kicker-Matze
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 16:08
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 487
@ gunni: hmm, ne, ehrlich gesagt nein... Ich bin was das angeht vielleicht wirklich ziemlich penibel irgendwie... Aber ist halt so. Mir ist das egal, ob das beim Arzt oder sonst wo ist. Ich habe es bisher auch immer vermieden in Kneipen auf den Toiletten irgendetwas zu "zeigen". Da ich kein Alkohol trinke und auch sonst keine Drogen nehme, bin ich ohnehin nur dann in Kneipen zu finden, wenn dort ein Kicker steht. Und so oft ist das dann auch nicht, dass ich in einer Kneipe bin.

Also ich hab da halt schon sehr große Probleme. Ist einfach extrem unangenehm, aber vermutlich noch besser, als eine Blutentnahme. Da spätestens ist dann bei mir alles vorbei.^^
Ich verstehe ja, dass das dann eben alles so laufen muss und dass auch alle professionell damit umgehen. Aber trotzdem ist es halt ein Problem für mich, das sich als ziemlich unangenehm herausstellen kann, wenn es mal soweit kommt.

Aber mal 'ne Frage: Dürfte man als Mann auch von 'ner Frau begleitet werden, wenn man das selbst so wünscht? :D
Ist nur so 'ne Frage... Ich weiß ja auch nicht, aber manchmal denke ich mir, wenn sowas mal notwendig sein sollte, also beispielsweise eine urologische Untersuchung oder so, ob ich da nicht vielleicht sogar lieber zu einer Frau gehe, als zu einem Mann. Aber ich musste bisher zum Glück noch nicht nach sowas.

Hmm... Sorry, dass ich solche Fragen stelle und so.

Danke für die Antworten.


Gruß
Matze

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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Wuschel
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 16:27
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 79
@ Kicker-Matze

""Aber mal 'ne Frage: Dürfte man als Mann auch von 'ner Frau begleitet werden, wenn man das selbst so wünscht? :D
Ist nur so 'ne Frage... Ich weiß ja auch nicht, aber manchmal denke ich mir, wenn sowas mal notwendig sein sollte, also beispielsweise eine urologische Untersuchung oder so, ob ich da nicht vielleicht sogar lieber zu einer Frau gehe, als zu einem Mann. Aber ich musste bisher zum Glück noch nicht nach sowas.""

aber nartürlich die nimmt dann 150€ die stunde.....:-)

gruß charlie harper



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.13 16:31.
Antworten Zitieren
ines
Re: Anti-Doping-Kommission: Verfahrensordnung
22. October 2013 16:31
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 211
@Kicker-Matze
Gegengeschlechtliche Begleitung lehne ich ab, da es im Nachhinein immer heißen könnte, einer von beiden wurde sexuell belästigt.

Grüße,
Ines Stihler
Vorsitzende A-D-K
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