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Forum > Tischfussball > Thema

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taz-Artikel über Tischfußball

geschrieben von Mischa 
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Mischa
taz-Artikel über Tischfußball
09. April 2015 14:54
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 53
Mal was Anderes: Ein kritischer Artikel über aktuelle Entwicklungen im Tischfußball (konkret: Das Verbot von gemischten Teams bei der BuLi) und das auch noch in einem überregionalen Medium:
[www.taz.de]
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kixxtrixx
Re: taz-Artikel über Tischfußball
09. April 2015 20:47
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 420
Sehr guter Artikel, der beide Seiten gut darstellt und aufzeigt , welchen Argumentationsfehler der DTFB begeht.
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Alex S.
Re: taz-Artikel über Tischfußball
10. April 2015 10:41
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 1.628
Man könnte meinen der Artikel wurde von P4P gesteuert :-)

Gruß,
Alex S.
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LieberEinzel!
Re: taz-Artikel über Tischfußball
10. April 2015 13:04
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 435
Ich empfinde eine erste Herren- und eine erste Damen-Bundesliga als gleichwertig und gleichberechtigt.
Die Geschlechtertrennung im Sport ist eine Struktur die viele Vorteile beinhaltet. Besonders was Fairness, Gleichstellung, aber auch beispielsweise die Nachwuchsförderung betrifft. Das sieht man auch beispielsweise beim Sportschießen,... Eine "offene" Bundesliga wertet die 1. Frauen-BuLi definitiv ab. Und das hört man auch in den meisten Kommentaren:
"Wenn sie gut genug sind, sollen sie doch bei den Herren mitspielen".
Das ist abwertend!

Noch vor 5 Jahren war Tischfußball mit Tipp-Kick gleichgesetzt. Da gab es garkeine Strukturen.
Ich bin über die Entwicklung beim DTFB extrem froh.
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thomask
Re: taz-Artikel über Tischfußball
10. April 2015 14:53
Registrierungsdatum: 14 Jahre zuvor
Beiträge: 130
Der Vorstand von P4P hat mit dem Artikel nichts zu tun gehabt, das waren normale Interviews mit Klaus Gottesleben, Asimenia Kiroglou und Oke Harms.
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Kicker-Matze
Re: taz-Artikel über Tischfußball
10. April 2015 17:46
Registrierungsdatum: 16 Jahre zuvor
Beiträge: 487
Beim Lesen des Artikels wird so manch' ein Spieler, der sowohl Bundesliga, als auch P4P-Turniere spielt und die Vorstände etwas kennt', wahrscheinlich geschmunzelt haben.^^

Mich hat es zumindest schon erheitert.

Nichts für ungut. ;)

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
"Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt." - Albert Einstein
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Asimenia
Re: taz-Artikel über Tischfußball
11. April 2015 00:45
Registrierungsdatum: 21 Jahre zuvor
Beiträge: 100
@lieberEinzel

Nur eine kleine Info am Rande.....die Bundesliga der Sportschützen ist "offen" ;-)
Sonja Pfeilschifter, ein Paradebeispiel was Frauen im Männersport betrifft....unter unzähligen anderen Titeln....2x Deutscher Meister mit Ihrer Mannschaft HSG München!!
Ach ja, und selbst dieser antiquierte Bob- und Schlittenverband hat ab dieser Saison die Regeln geändert und gemischte Teams zugelassen.....aber beim DTFB strebt man anscheinend nach "Höherem".
Fair und gleichgestellt würde ich mich behandelt fühlen, wenn mir zumindest die Möglichkeit der Entscheidung bliebe.

Keine Frage, die Strukturierung der Ligen war und ist eine klasse Arbeit vom DTFB, sicher mit viel Schweiss und Herzblut. Allerdings wurden auch ein paar ziemlich unpopuläre Entscheidungen getroffen, gefühlt oft über die Köpfe der Spieler hinweg.......und die Spieler sind die eigentliche Basis dieses Sports....das wird für meinen Geschmack bei dieser Art von Tischfussball-Politik oft vergessen...und über diese Entwicklung bin ich ganz und gar nicht froh!

mit sportlichen Grüssen
Asimenia
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f00sball
Re: taz-Artikel über Tischfußball
11. April 2015 10:54
Registrierungsdatum: 12 Jahre zuvor
Beiträge: 15
Eins vorab, mir ist es ziemlich gleich, wer welchen Geschlechts wo spielt. Ich will schöne spiele und da ist es mir egal gegen wen.
Was mir aber nicht passt ist dieses Gerede von Fairness. Die Kritiker wollen also eine reine Frauenliga und eine gemischte - wo ist das bitte fair gegenüber den Männern? Männern ist es stets verboten, bei den Frauen mitzuspielen, Frauen hingegen dürfen alles. Mit der Argumentation die Frauen zu motivieren und zu fördern. Aber warum sollten sie denn extra motiviert und gefördert werden? Wo ist das denn fair und gleichberechtigt? Was ist denn mit den Männern, die in den Tischfußball neu einsteigen? Werden die von dem evtl hohen Niveau nicht verschreckt, weil sie Männer sind?
Wenn eine gemischte Bundesliga bestehen soll, dann sollen auch ALLE anderen geschlechtsspezifischen Kategorien abgeschafft und durch offene ersetzt werden. Also keine Damenchallenger, Damenkategorien bei Turnieren, Damenbundesligen, Mixed-Kategorien und Damennationalmannschaft mehr. DAS wäre fair, gleichberechtigt und konsequent!
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-soccertoni-
Re: taz-Artikel über Tischfußball
11. April 2015 14:29
Registrierungsdatum: 18 Jahre zuvor
Beiträge: 93
Asimenia schrieb:
-------------------------------------------------------

> Fair und gleichgestellt würde ich mich behandelt
> fühlen, wenn mir zumindest die Möglichkeit der
> Entscheidung bliebe.

So einfach ist es! Frau wählt, bzw. legt sich für das jeweilige Jahr fest.

--

Aufstiegsrunde in 3.Liga umbenennen und anpassen, dann muss kein(e) Mann/Mannschaft, die es nicht in die 2te BuLi
schafft auf starke Frauen eifersüchtig sein.

Daniele



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.04.15 17:28.
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GPU
Re: taz-Artikel über Tischfußball
11. April 2015 15:22
Registrierungsdatum: 20 Jahre zuvor
Beiträge: 180
@f00sball: auf den ersten blick ist deine argumentation durchaus zutreffend. auf den zweiten allerdings nicht mehr.
es ist nunmal so dass deutlich mehr männer als frauen tischfussball spielen - früher war das verhältnis noch deutlich krasser.
in diesem zusammenhang wurde über möglichkeiten nachgedacht frauen speziell zu fördern und zu motivieren - das ist auch schon deutlich besser gelungen als früher.
jeder andere sport macht das auch - förderungen werden dort angesetzt, wo bedarf besteht.
in weiterer folge kamen andere disziplinen dazu - junioren, senioren, handicap. alles sehr gute und sinnvolle ergänzungen.
wenn es irgendwann so sein sollte dass annähernd gleich viele frauen wie männer spielen, dann kann man darüber nachdenken diese fördermaßnahmen wieder abzuschaffen oder anzupassen.
aber gerade unser sport hat den reiz sich geschlechterübergreifend messen zu können und es gibt keinen grund eine reine herrendisziplin einzuführen, im gegenteil, das nimmt einen großen teil der vielfältigkeit unseres sports.
unser sport ist offen, und offen ist gut :)

@asimenia - sehr gut geschrieben!
den artikel finde ich auch sehr gelungen - schön dass es dazu mediale aufmerksamkeit gibt.

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Wahre Bildung ist, das Gewohnte vom Natürlichen zu unterscheiden (Mahatma Gandhi)
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Publikumsliebling
Re: taz-Artikel über Tischfußball
14. April 2015 15:32
Registrierungsdatum: 17 Jahre zuvor
Beiträge: 519
Auf Facebook gibt es auch eine Menge Diskussion zum Thema mit den verschiedensten Meinungen. Es folgt noch ein Radio-Beitrag und bald noch was zur WM.

Gruß Oke
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GPU
Re: taz-Artikel über Tischfußball
27. April 2015 11:05
Registrierungsdatum: 20 Jahre zuvor
Beiträge: 180
jetzt auch in der süddeutschen:
[www.sueddeutsche.de]

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Wahre Bildung ist, das Gewohnte vom Natürlichen zu unterscheiden (Mahatma Gandhi)
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Jetset
Re: taz-Artikel über Tischfußball
02. May 2015 08:52
Registrierungsdatum: 11 Jahre zuvor
Beiträge: 2
Wäre es nicht sinnvoll den Thread "D-Radio Wissen: Geschlechtertrennung im Tischfussball" mit diesem Thread zusammenzulegen? Das gemeinsame Thema ist doch "Geschlechtertrennung".
Antworten Zitieren
Ungeblogt
Re: taz-Artikel über Tischfußball
02. May 2015 12:20
Registrierungsdatum: 11 Jahre zuvor
Beiträge: 25
Jetset schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wäre es nicht sinnvoll den Thread "D-Radio
> Wissen: Geschlechtertrennung im Tischfussball" mit
> diesem Thread zusammenzulegen? Das gemeinsame
> Thema ist doch "Geschlechtertrennung".

[ondemand-mp3.dradio.de]
Antworten Zitieren
MariaHH
Re: taz-Artikel über Tischfußball
07. May 2015 21:05
Registrierungsdatum: 13 Jahre zuvor
Beiträge: 3
ebenfalls zum thema der verschiedenen Artikel:

[www.facebook.com]{%22tn%22%3A%22R0%22}



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.05.15 21:07.
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gleich
Re: taz-Artikel über Tischfußball
08. May 2015 03:12
Registrierungsdatum: 11 Jahre zuvor
Beiträge: 1
Anbei einmal ein Thema, wie es bei anderen "Sportarten" in einem anderen Land ausschaut:

Frauenschach

Das Frauenschach in Österreich soll einen massiven Aufschwung erleben!

Diesen Vorsatz hat sich die Arbeitsgruppe rund um Mag. Andrea Schmidbauer zum Grundsatz gemacht. In nationalen und transnationalen Projekten sollen Maßnahmen erarbeitet und durchgeführt werden, um nachhaltig eine Förderung des Damenschachs in Österreich zu erreichen.

Im Zuge eines gemeinsamen Projekts mit dem Sportministerium wurde 2011/2012 eine Frauenbundesliga eingeführt. Das Projekt kann in der Saison 2012/2013 mit weiterer Unterstützung des Sportministeriums fortgesetzt werden, wird aber in Folge in die Obhut der Vereine übergehen. Ab der Saison 2015/2016 konnte die Liga von zwei auf vier Bretter aufgestockt werden.

Alle österreichischen Schachspielerinnen sind aufgerufen, daran teilzunehmen! Ausschreibung und weitere Informationen siehe "Frauenbundesliga".

Mmmmh - irdendwie seltsam, dass sogar beim Schach eine Geschlechtertrennung stattfindet - oder?! Aber um erfolgreich neue Wege zu beschreiten, bedarf es wohl des Mutes, die "Gleichstellung" / "Gleichberechtigung" einzufordern, die darin bestehen würde, dass die Sparte Frauentischfußball sich wohl eher durch eine Präsidentin als durch den Präsidenten vertreten lassen sollte - 1ste Vorsitzende des DTFB also eine Frau sein sollte. Immerhin: es gibt sie: die gesetzlich geforderte Frauenquote!!!!! (Ich schreibe eine Petition an den Deutschen Bundestag - oder noch besser: ich schreibe einen Brief an die Ikone der Emanzipation: an die Frau Alice Schwarzer (HiHiHi).


Wer bei Beiträgen wie diesem nicht den Humor erkennen kann, weil man den Unterton nicht wahrnimmt, der hat es erkannt: das Internet ist an seine Grenzen gekommen - JAWOLLLLL!!!!! - auf die Betonung kommt es an - oder wie ich immer so schön zu sagen pflege: "Jetzt könnt ihr mich gerne haben" (Betonung liegt auf: 1: gerne oder aber 2: haben - alles liegt halt eben im guten Deutsch verborgen, welches Missverständnisse entweder ausschließt oder bewusst provoziert ...) .

Mal im ernst: Wenn ich eine ehrliche Meinung zum Thema haben will, sollte ich eine Mitgliederbefragung bei den Damen und nicht bei den Herren zugleich durchführen - die Frauen sind das starke Geschlecht - nicht das schwache.

Ach ja: Am Sonntag ist Muttertag - komm` mir also bitte nicht mit Blumen (Entschuldigungen), lieber Präsident - Du hast da ein sensibles Thema angesprochen!!!!!!!!!
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GPU
Re: taz-Artikel über Tischfußball
08. May 2015 10:56
Registrierungsdatum: 20 Jahre zuvor
Beiträge: 180
gleich schrieb:
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> Mmmmh - irdendwie seltsam, dass sogar beim Schach
> eine Geschlechtertrennung stattfindet - oder?!


du verwechselst hier Frauenförderung mit Geschlechtertrennung - Geschlechtertrennung gibt es im Schach nach wie vor nicht, nur zusätzliche Frauenbewerbe um zusätzliche Frauen für den Turniersport zu begeistern.
Die Thematik ist hier ganz ähnlich wie im TFB, auch die Diskussionen dazu:
[www.schachlinks.com]

und auch hier hat sich die taz schon mit einem interessanten Interview damit beschäftigt:
[www.taz.de]

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Wahre Bildung ist, das Gewohnte vom Natürlichen zu unterscheiden (Mahatma Gandhi)
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